Nett weggehen II

Heute war ein Rave im Märchenwald. Wunderschöne Freiluft-Location in einem Park mitten in Berlin. Lustige Leute, gute Musik, akzeptable Getränkepreise.

Schön getanzt, aber danach noch in den Grünen Salon gegangen. Die Luft war derart aufgeheizt, daß mir bald nach Sauna zumute war. Die Musik fand ich jut, die Stimmung und die Leute auch.

Der beißende Horror III

Der Biss ist eine schmerzhafte Schwellung geworden. Wie ich dieses unbekannte Ding hasse.

Der baldige Deutsche Meister im Inline Skaten hat mich heute zum Abschlußtraining für die Deutschen Meisterschaften am Sonntag eingeladen. Dank eines kleinen, bösen Insektes war mir leider nicht danach …

Der beißende Horror II

Der Biss ist gigantisch angeschwollen. Die Stelle am Bein ist dick, hart und rot. Böse Erinnerung an China vor zwei Jahren werden wach.

Noch immer nicht trainiert. Das Rennen wird sicherlich lustig, so wie das Bein gerade schmerzt.

Shoppingspree

Ich brauche dringend neue Inlines Skates für das XRace Open am Sonntag. Karstadt Sport in Steglitz hat welche in meiner Größe, aber die sitzen nicht. Karstadt Sport am Zoo ist schlecht sortiert. Rainer´s Sportshop hat gar keine mehr in meiner Größe. Der Berg ruft hat schicke, sportliche Skates in meiner Größe, aber leider nicht zu meinen Preisvorstellungen.

In den sauren Apfel gebissen und die Skates gekauft. Muss dringend die Woche trainieren.

Sonntagsstress

Um 19.18 Uhr habe ich gemerkt, dass es 19.18 Uhr ist. Um 20.30 Uhr geht die Skate Night los. Problem: Ich bin im Prenzlauer Berg – ohne Skates. Also ab nach Hause. S-Bahn kommt zu spät. Nochmal umsteigen. Heidelberger Platz, Bus kommt erst in 10 Minuten. Ich will ein DB Rad nehmen. Rufe an, entsichere es per Code, das Schloss geht nicht auf. 20.10 Uhr der Bus kommt dann auch mal. 20.16 Uhr angekommen, nach Hause gerannt, Inlines geholt, bis zum Auto geskatet. 20.22 Uhr, Skates wieder aus, ins Auto, losgefahren. Wie bekloppt, aber selbstverständlich vorschriftsmäßig zum Potsdamer Platz gefahren. 20.35 Uhr Potsdamer Platz. Die Tour geht verfrüht los. Ist schon am Potsdamer Platz vorbei. Den letzten Parkplatz gefunden. Eigentlich viel zu klein, aber wie durch ein Wunder passe ich hinein. Skates an. Der Tour hinterher. Die Ampel schaltet und schaltet nicht um. Von den Skatern ist nichts mehr zu sehen. Auf dem Bürgersteig hinter dem Trupp her. In der Ferne sehe ich Blaulicht. Ich bin nicht der Einzige. Komme den Skatern nähern. Vorher schnautzt mich der Polizist im letzten Wagen noch an, dass ich doch bitte auf dem Bürgersteig fahren möge. So werde ich nie weiterkommen. Fast noch auf die Plautze gelegt, weil auf dem Bürgersteig Sandlöcher sind. Am Kanal in Kreuzberg schließe ich dann endlich auf. Das Feld ist riesig. Brauche aber noch ein paar Minuten um Daniela und Martin einzuholen.

Berlin am Meer II

Wie ich letztens einem Zeitungsartikel entnahm, ist das Strandbar Grünau das erste Volksbad gewesen. Weiter stand in dem Artikel, daß das Bad jetzt privatisiert sei. Für die Finanzierung werden dort jetzt private Partys veranstaltet.

Auf solcher einer Party war ich in Begleitung meiner reizenden Freundin. Private Bäder müssen unglaublich teuer im Unterhalt sein. Der Eintritt betrug stolze 7 Euro. Dafür durften die Besucher dort auch zelten, was wir allerdings nicht nutzten.

Die Location liegt wunderschön neben der ehemaligen Olympia-Regatta-Strecke in Grünau vor den Toren Berlins. Der Himmel strahlte uns an und wir sahen mehr Sternschnuppen als auf dem Teufelsberg am Stern-Schnuppen-Hit-Day.

Die Musik war gut, aber die Strandkörbe waren besser!

Moabit – die neue Ausgehgegend?

Ich habe eine Theorie zur Stadtentwicklung. Stadtteile durchleben einen Zyklus. Dies betrifft vor allem Innenstadtbereiche. Kieze entstehen (Phase 1), blühen auf (Phase 2), verwaisen (Phase 3), die Künstler und Freigeister entdecken und erschließen die Gegend wegen ihrer billigen Mieten (Phase 4), die Spekulanten verdrängen die Kreativität (Phase 5), die Gegend geht wieder den Bach runter (Phase 3).

Nehmen wir Mitte nach der Wende. Der Bezirk befand sich in Phase 3 dann wurde er von den Künstlern und freien Gastronomen entdeckt, Mitte wurde hipp. Danach kamen die Goldgräber, die Ketten, die Bauherren, der Massentourismus und das Aus für die wirklich coole Mitte. In Mitte wurde zuviel Geld gesteckt, als das es sofort wieder verwaist. Es liegt zugegebenerweise auch zu mittig, aber der Abwärtstrend ist spürbar. Mitte befindet sich also gerade im Übergang von Phase 2 zu Phase 3.

Moabit befindet sich gerade im Übergang von Phase 3 zu Phase 4. Es stehen unglaublich viele Läden leer, aber es gibt erste Zeichen von Belebung. Das Hansa-Theater ist neu-eröffnet, die ersten Galerien entstehen, es erfolgt ein Umbau einiger Industriegebiete (Franklinstraße, Kaiserin-Augusta-Allee) in Dienstleistungszentren. Allerdings waren hier die etablierten Gastronomen (Zeitlos V, Playa Paradiso) mal schneller als mutige Jungunternehmer. Welche Auswirkungen das auf meine Stadtentwicklungstheorie hat, kann ich noch nicht vorhersagen.

Tomcat II.

Habe heute endlich einen Durchbruch bei meiner Tomcat-Installation erzielt. Der letzte Feinschliff läßt noch auf sich warten, aber das war ein guter Anfang.

Was gibt es Schlimmeres als einen Angestellten, der keine Ahnung hat und sich und seine Arbeitsweise durch einen neuen Kollegen gefährdet sieht. Soweit ist es allerdings gar nicht gekommen. Absage bei einem sicher geglaubten Job bekommen. Herbe Enttäuschung.