Nach der langen Samstagnacht habe ich zur Erfrischung nach dem Aufstehen erst einmal ein kühles Bad im Meer genommen.
There is nothing like it!
Danach hatte ich die Option zwischen Serverumzug und Ausflug auf der Insel. Es war warm, sonnig und Sonntag! Wider Erwarten habe ich mich für den Ausflug entschieden. Und das war gut so. Habe mich diesmal auf die Nord-West-Seite der Insel konzentriert. Weit über Chaweng bin ich nicht hinaus gekommen, habe aber einen interessanten Short-Cut zwischen dem Flughafen und der Beachroad entdeckt, der meine Orientierung völlig über den Haufen geworfen hat.
Im Norden gibt es einen Strand, dem eine kleine Insel vorgelagert ist. Der Strand ist sowas aus einem Reisekatalog entnommen, daß nicht einmal die Hotelkonzerne davor halt gemacht haben.
Ok, es sieht immer noch traumhaft aus, aber seine Ruhe hat der Strandbesucher dort leider nicht.
Wer Bilder sehen möchte, möge mir doch bitte eine Digitalkamera spend(ier)en oder auf die Entwicklung mein steinalt urformat Analog-Filmes warten.
Auf meiner Tour begegnete ich noch einer 3-köpfigen Familie, die sich im Angeln versuchte. Die Fische scheinen hier genauso bockig / rar / bißfaul zu sein, wie in Deutschland!
Zufällig bin ich noch in der religiösen Gott-vergib-mir-für-meine-Bausünden-Zone der Insel gelandet. Dort wird auch gebaut, wie … Hölle. Für all die kleinen und größeren Bausünden und die abgefackelten Tiere (habe auf dem Weg einen Wald gesehen, der gerade angezündet wurde, um Platz zu schaffen) müssen die Götter mit Tempeln und Götzenbildern besänftigt werden.
Davon gibt es erstmal kein Bilder, mir ist mein Film dort ausgegangen.
Nach einem super leckeren Eis-Zucker-Kühl-Getränk bin ich dann doch ins Büro eingekehrt, wo Patrick schon den ganzen Nachmittag zuflucht gesucht hatte, da unsere Häuser überraschenderweise geputzt wurden.
Wir zahlen dem Vermieter ganz eindeutig zu viel Miete! Aber von einer Putzfrau habe ich schon immer geträumt und im Büro ist der Traum bisher noch nicht aufgegangen.
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