Nachdem ich gestern schon die Vermieterin gesprochen hatte und für heute um 14 Uhr einen Termin hatte, bin ich vormittags erstmal mit den Expats schwimmen gegangen.
Wie es der Zufall so will, ist einer der Berliner ebenfalls in Schmargendorf aufgewachsen, nur Jahrzehnte vor mir. Sein Haus war zwar nicht am Meer, aber ganz in der Nähe meiner elterlichen Wohnung.
Ich bin jetzt aber weit weg von zu Hause und habe mich aus dem Dschungel in Richtung Meer orientiert. Das Haus liegt zwar recht nah an der Ring Road (laut!), aber so versteckt, daß es idyllisch ist. Ich habe schon einige interessante Vogelarten gesehen. Die Kleinst- und Kleinviecher sind auch in rauhen Mengen zu gegen.
Das Haus bedeutet leider ein Abstrich in Sachen Komfort, steinhartes Bett, kein 2-wöchiger Putzdienst, kleineres Vorzimmer, generell älterer Jahrgang, aber ich habe es nur für einen Monat angemietet, danach steht mir ja die gesamte Insel wieder offen.
Nach einer kurzen Rücksprache, wann meine Vermieterin putzen würde, kam nur, daß ich mich darum selber kümmern müsse. Nur womit? Es gab keinen Besen, nichts. Als ich wieder zurück kam, hatte meine Vermieterin aber eingekauft und mir einen Wischmob und einiges an Bettzeug vor die Tür gelegt. Immerhin!
Später kam dann noch ein Beutel Mülltüten, ein Mülleimer, ein kleiner Besen dazu. Jetzt kann ich ja loslegen, wie ein großer, blasser Putzteufel.
Ich bin umgezogen. Mehr dazu steht im Blog.