Sportstunde

Abends sind Patrick, Mem, Yo und ich zum Bowling nach Chaweng gefahren. Die Insel ist infrastrukturtechnisch halt wirklich gut ausgerüstet. Vom Bowling hat man einen direkten Ausblick auf die Lagune hinter der der Bungeeturm in die Höhe ragt. Versteht ihr, was ich meine?

Thai-typisch wurden wir auf der Bowling mit lauter Musik zugeschallt. Das hat mich völlig aus dem Tritt gebracht (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich habe miserabelst gepunktet.

Weil Thais ja Ausdauer wie nichts haben, wenn es um Spass geht, sind wir danach noch eine Runde ins Green Mango gegangen, um da Pool-Billard zu spielen. Noch ein halbes Jahr in Siam und ich gewinne da auch mal ein Runde…

Haus am Meer

Nachdem ich gestern schon die Vermieterin gesprochen hatte und für heute um 14 Uhr einen Termin hatte, bin ich vormittags erstmal mit den Expats schwimmen gegangen.

Wie es der Zufall so will, ist einer der Berliner ebenfalls in Schmargendorf aufgewachsen, nur Jahrzehnte vor mir. Sein Haus war zwar nicht am Meer, aber ganz in der Nähe meiner elterlichen Wohnung.

Ich bin jetzt aber weit weg von zu Hause und habe mich aus dem Dschungel in Richtung Meer orientiert. Das Haus liegt zwar recht nah an der Ring Road (laut!), aber so versteckt, daß es idyllisch ist. Ich habe schon einige interessante Vogelarten gesehen. Die Kleinst- und Kleinviecher sind auch in rauhen Mengen zu gegen.

Das Haus bedeutet leider ein Abstrich in Sachen Komfort, steinhartes Bett, kein 2-wöchiger Putzdienst, kleineres Vorzimmer, generell älterer Jahrgang, aber ich habe es nur für einen Monat angemietet, danach steht mir ja die gesamte Insel wieder offen.

Nach einer kurzen Rücksprache, wann meine Vermieterin putzen würde, kam nur, daß ich mich darum selber kümmern müsse. Nur womit? Es gab keinen Besen, nichts. Als ich wieder zurück kam, hatte meine Vermieterin aber eingekauft und mir einen Wischmob und einiges an Bettzeug vor die Tür gelegt. Immerhin!

Später kam dann noch ein Beutel Mülltüten, ein Mülleimer, ein kleiner Besen dazu. Jetzt kann ich ja loslegen, wie ein großer, blasser Putzteufel.

Tanzstunde um Stunde und Stunde

Nach einer unglaublich entspannenden Fußmassage, war ich um 22.30 Uhr am Restaurant gegenüber der Kantine verabredet. Da war natürlich noch niemand fertig.

Neben Mam kam auch noch ihre Schwester Yo mit. Wir sind dann zur Abwechslung mal in den … Reggae Pub gefahren. Das Tanztee-Angebot hier auf der Insel ist eben doch eher begrenzt.

Da spielte die Hausband munter ihre Coversongs. Irgendwann wurde es sogar noch voll und um 2 Uhr war die Show vorbei. Gute Zeit nach Hause zu gehen, man ist ja nicht mehr der Jüngste, der Tag war, etc. pp.

Nichts da, mitgegangen, mitgefangen, sind wir erstmal zurück nach Lamai, um dort noch ins Super Sub zu stiefeln. Die dürfen komischerweise länger als 2 Uhr offen lassen. Vielleicht machen sie es auch nur einfach. Wie dem auch sei, war da noch gut was los, aber ich habe dann nach gut einer Stunde völlig geplättet den Heimweg angetreten.

Die Schwestern aber, die tanzten weiter und wenn sie nicht arbeiten müßten, würden sie noch heute tanzen.

Restaurationsbetrieb, 2. Teil

Ich bin der “Einladung” vom Mittwoch gefolgt und heute im komplett gegensätzlichen sowie gegenüberliegenden Restaurant essen gegangen.

Die Zitronengrass-Kokusnuss-Suppe mit allerlei Meeresgetier war schmackhaft. Das Cashew-Nuss Gericht mit Schwein würzig. Im Restaurant lief klassiche Oper (Ist Oper immer klassisch?) und auf den Tischchen waren kleine Lampen mit Schirmchen und Blumen aufgestellt. Klein, aber fein. So ganz das Gegenteil von der gegenüberliegenden Massenabfertigung.

Die freundliche Bedienung fragte mich am Ende meines Mahls, was ich denn heute abend geplant hätte. “Nischt”, erwiderte ich, worauf sie weiter fragte, ob ich nicht tanzen gehen wolle. In Begleitung tanzen gehen, ist allemal besser, als alleine tanzen zu gehen, also haben wir uns verabredet gemeinsam tanzen zu gehen, so als Tanzpartner quasi.

Restaurationsbetrieb

Heute habe ich mich in den Restaurationsbetrieb begeben, der einer Großküche sehr ähnlich ist. Das Essen entsprach auch etwa dem einer Großkantine. Der Service, bzw. die Servicekräfte hatten scheinbar schwerer zu tun, als bei der Anzahl der Gäste anzunehmen war.

Jedenfalls grinste mich während des gesamten Speisevorganges eine Thai, die vor dem Restaurant gegenüber stand, an. Sie deutete an, ich solle nach dem Essen mal zu ihr herüberkommen.

Auf einen kleinen Schwatz einlassend, habe ich mich hinüberbegeben. Nach und nach tauchten noch ihre Schwester und ihre andere Schwester und ihre Freundin und und und auf. Obwohl ich gerade gegessen hatte, fragten alle noch, ob ich auch so eine Art thailändischer Currywurst (allerdings mit Gurke als Beilage) bei einem fliegenden Händler, der vor dem Restaurant stand, essen wolle.

Mir lag aber der Kantinenfr** noch schwer im Magen. Auf meine Aussage, daß das Essen gegenüber solala gewesen sei, wurde mir nahe gelegt, doch mal im eigenen Restaurant essen zu gehen, da sei es lecker.

To be continued.