Neue Version meiner Blog-Software

Das Software-System meines Blog, WordPress, ist jetzt im Versionsstand 1.5 angekommen. Mein erster Versuch gestern abend auf die Schnelle die neue Version einzuspielen ist kläglich gescheiert, daher ist in den nächsten Tagen mit einem Ausfall zu rechnen, evtl. schon heute Abend.

Der Spamschutz für den ich mich vor einiger Zeit noch so begeistern konnte, scheint gravierende Lücken zu haben, denn seit einiger Zeit, gibt es wieder Versuche Spam in meinen Kommentaren unterzubringen. icon sad Neue Version meiner Blog Software

Menschliche Schwächen

Der letzte Blogeintrag des vorangegangenen Jahres gilt nicht nur für mich. Das sollten sich gerade die zu Herzen, die meinen, sie wären die Perfektionisten schlecht. Es gibt keine Perfektion bei Menschen. Das ist ein Widerspruch in sich, denn der Mensch ist alles andere als perfekt. Es ist auch immer wieder schwer verständlich, wie wenig Geduld manche Menschen haben. Daraus resultierende Fehleinschätzungen Anderer sind eine Sache, aber die eigenen Schwächen nicht erkennen oder nicht anerkennen zu können, eine andere Sache.

Historischer Tag fürs Podcasting in Deutschland

Thomas Wanhoff von der Sammelstelle hat heute eine Rundmail an die aktiveren Podcaster und Podcast-Aktivisten gesendet, um zu einer Zusammenarbeit aufzurufen.

Die ersten Resultate hat er heute in seinem Blog veröffenftlicht.

Zum einem ist das 1. deutsche Podcast-Wiki jetzt auf meinen Server umgezogen und unter der Adresse http://wiki.podcast.de erreichbar, zum anderen gibt es jetzt eine zentrale Mailingliste unter der Adresse podlist (at) podcast (punkt) de. Wie man sich dort einträgt, steht ebenfalls im Wiki.

Die Legende von Suratthani

Es begab sich zu einer Zeit als der behelmte fAb auf seinem metallenen Ross auszog, um das Meer zu überqueren. Das Floss, das ihn ans sichere Festland bringen sollte, brach zum höchsten Stand der Sonne von der Hafenstadt Nathon auf. In größter Eile in schnellem Trab galoppierte der fAb. Das Floss legt dann auch mit ihm ab. Vorher ward er besehen die Fischer im Hafen, die den Fang des Tages einfuhren. Er hielt die Augenblicke mit seiner altmodischen Bildbelichtungsapperatur für die Ewigkeit fest, damit auch dieser Moment eines Tages die Gemüter der Geduldigen erheitern kann.

Eine kleine Tagesreise und einige bezaubernde Anblicke bizarrer Felsformationen später, ging das Floß an thailändischem Festland ans Ufer. Der fAb bestieg sein metallenes Ross und zog in die Lande mit dem wagen Ziel der umtriebigen Stadt Suratthani vor Augen. Nach einer kurzen Strecke kam bereits das erste Dorf in Sichtweite. Ein ortsansässiger Kutscher klärte den behelmten fAb auf, daß dieser umdrehen müsse, um wenige Meter weiter wieder auf der Hauptverkehrsader den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. So sollte es sein. Unter der glühenden Hitze der unbarmherzigen Sonne setze der Eroberer seine Reise fort und quälte sein Ross, Kilometer um Kilometer, auf einer sechs-spurigen Piste, die jede deutschen Autobahn blass vor Neid werden läßt.

Nach langer Zeit in der nur wenige Hütten gesichtet waren, nahmen die Zeichen von Zivilisation spürbar zu. Es gab regelmäßige Ross-Erfrischungstränken und andere Reisende in ihrem Planwagen und Lastkarren kreuzten den Weg des behelmten fAb. An der Kreuzung zweier großer Pisten gab es eindeutige Zeichen, daß der eingeschlagene Weg der richtige sei, aber auch, daß die noch zu bewältigende Entfernung nahe der Unendlichkeit groß sei. Nichtsdestotrotz, des klare Ziel vor Augen, Handel zu treiben und diese ferne Siedlung kennenzulernen, schritt der Protagonist seinen eingeschlagenen Weg fort.

An den Ausläufen der Großsiedlung weckte eine Menschenansammlung des Reisenden Interesses. Es handelte sich offentlich um einen Warenaustauschplatz der Einheimischen. Voll Neugierde Waren erwerben zu können, die es auf der Insel nicht gab, betrat unser fAb den Handelsplatz und mischte sich so gut es ging unter das Volk. Es ging nicht, er ragte einfach hinaus.

Mit Freude wurde ihm aber auch hier das auf der Insel eingesetzte Tauschmittel in zahlreichen Stücken gegen weniger zahlreiche Waren eingetauscht. Mit einer Vorrichtung zum Transport von Waren, bei der das Gewicht auf den hinteren Teil des Oberkörpers, verankert wird, und einer Vorrichtung zur Abschirmung der Sehorgane gegen grell einfallendes Sonnenlicht, eilte der nun wieder behelmte fAb dem Kern der Siedlung entgegen. Das Ziel war erstmal die ortsansässige Floßanlegestelle und deren Berechtigungsscheinerwerbsstelle. Freudig stellte der fAb fest, daß die letzte Überfahrt noch vor Einbruch der Dunkelheit bevorstand.

Bei der freundlichen Einheimischen der Berechtigungsscheinerwerbsstelle gab es gegen eine Großeinheit des Tauschmittels einen Berechtigungsschein. Bevor der ausgehändigt wurde, intervenierte der fAb aber, daß er einen Berechtigungsschein für sich und sein Ross brauche. Daraufhin sah ihn die Einheimische aus der Berechtigungsscheinerwerbsstelle verwundert an und fragte nach, wo denn das Ross stände. Direkt da vor ihren Augen, stände es, sagt der fAb. Da wurde der fAb aufgeklärt, daß das Floß ab Suratthani keine Rosse mitnähme und daß der fAb erst nach Donsak, der Stadt, aus der er gerade müheselig angereist war, zurückkehren und sich beeilen müsse.

Das tat der fAb. Er schwang sich auf sein Ross, um das letzte Floß zurück auf die Insel in Donsak zu nehmen.

Reggae Pub

Obwohl es bereits längere Zeit dunkel war, ging der Abend ja erst los. Letztes Wochenende hatte ich auf meinem Weg zufällig den Reggae Pub entdeckt. Den kannte ich schon namentlich aus Reiseführern. Letzten Sonntag wurde da gerade renoviert. Aber diesen Samstag haben sie sicherlich offen, hoffte ich. Als ich ankam, war ich schon etwas verwundert, daß es doch sehr voll war, um dann festzustellen warum! Der Reggae Pub feierte seinen 17. Geburtstag mit einer dicken Fete. Es gab kostenloses Essen, Freigetränke und jede Menge Musik. Um Mitternacht wurde ein großartiges Feuerwerk in die Luft gejagt. Ich habe wieder festgestellt, wie gut es ist, in einer Touristengegend zu leben. Hier wird mir super viel geboten!

Die Bezwingung des Samui Everest oder der weite Weg zum Wasserfall

Nach dem Abbruch meiner erfolglosen Häusersuche, nahm ich mir Spaßigeres vor. Ich wollte die Regenfälle der letzten Tage nicht ungenutzt lassen und habe mich auf den Weg zum nahe-gelegensten Wasserfall begeben.

Vorher habe ich mich aber noch gestärkt. Auf der Karte des Restaurants gab es Reis- und Nudelgerichte und am Ende zwei Fotos eines Hundepuppies. Wie war das denn zu verstehen? Der Hund zeigte dann auch gleich Präsenz, gefolgt von einer ähnlich jungen Katze, die erstmal einen Satz auf meinen Tisch machte. Überhaupt war das ein überaus tierfreundliches Restaurant. In drei Aquarien schwammen auch noch ein paar Fische.

Fische, zurück zum Wasser, zum Wasserfall. Der liegt etwas außerhalb beim Dorf Ban Phang Ka. Dort war ich zu meinem ersten HHH schon einmal gewesen. Der Wasserfall ist gut ausgeschildert und die Schilder sind eigentlich nicht zu übersehen. Nur die Schilder enden das 1. Mal bei der Elephantentrekking-Station, das 2. bei einer Hütte, von der aus man mit Motorrädern weitergefahren wird, das 3. Mal an einem “Parkplatz” oberhalb der Stelle, wo die Straße zum Wasserfall dann wirklich endet.

Ich bin aber erstmal die andere Straße weitergefahren. Dort lud ein Schild nämlich dazu ein, auf einem Gipfel in einem Restaurant speisen zu können. Gipfel = gute Aussicht dachte ich mir und folgte dem Schild. Und folgte dem Schild. Und folgte dem Schild. Drei Hügel weiter kam dann auch das Restaurant in Sichtweite. Dachte ich. Das war es aber noch nicht. Also noch ein Hügel weiter. Da war es dann aber wirklich. Die Straße führte aber noch weiter und noch weiter nach oben. Was habe ich also getan? Genau, ich bin weiter gefahren bis es nicht mehr weiter ging. Dort gab es eine grandiose Aussicht über die südliche Insel und die sehr schönen, bewaldeten Hügel.

Während ich so meine Fotos schoß, zischte es an meinem Motorrad. Au backe. Ich habe sofort auf den Reifen getippt, da sah ich aber auf die Schnelle aus der Entfernung nichts und hoffte, die Bremse hätte irgendwie Luft gelassen. Sowas gibt es! Ich bin dann aber von meinem Felsbrocken heruntergeklettert und habe nachgesehen. Es war der Hinterreifen! Ich war ganz oben und mußte nach ganz unten. Klasse. Wieder mal typisch.

Ich bin dann ganz vorsichtig losgerollt und habe es auch problemlos bis zum Restaurant, das Samui Everest heißt, geschafft. Dort habe ich erstmal einen äußerst leckeren Bananenshake verzehrt, bevor ich vorsichtig angefragt habe, ob sie mir denn weiterhelfen könnten. Mein Roller hat einen Platten. Hilfsbereit wie die Thais so sind, sind sofort 3 Leute aufgesprungen. Wir sind zum Roller gegangen, um das Malheur zu begutachten. Mir wurde dann mitgeteilt, daß ich nur 30 oder 35 oder auch 45 Minuten warten müsse, dann habe ich einen geflickten Reifen. In der Zwischenzeit hat ein Thai das Hinterrad ausgebaut, damit ein anderer Thai es ins Dorf fahren konnte. Die Chefin zeigte dann noch auf ihr Rad, daß auch in Einzelteile zerlegt da stand und meinte, sie hätte leider keine Zeit, um ins Dorf zu fahren und es reparieren zu lassen.

Wieder oben im Restaurant angekommen, konnte ich jetzt ganz entspannt einen Mangoshake hinunterspülen und die langsam untergehende Sonne betrachten. Ich habe mich dann noch erkundigt, wo genau ich denn sei. Das Restaurant liegt kurz vor dem Sperrgebiet der thailändischen Luftwaffe. Das ist irgendwo weit oben in den Hügeln. So bin ich mit der Chefin ins Gespräch gekommen und sie erzählte mir, daß sie 25 Jahre in der Schweiz gearbeitet hätte, immer einen Monat im Jahr nach Samui gekommen sei und sich jetzt Land gekauft und dort das Restaurant gebaut habe. Kein Wunder, daß sie es an einen der höchsten Gipfel verschlagen hat!

Irgendwann kam dann auch der Thai aus dem Dorf mit voll aufgepumpten Reifen zurück. Mir wurde wenig später Bescheid gegeben, daß mein Roller soweit wäre. Da es langsam dunkel wurde, wollte ich auch los. Als ich auf der Straße – eher ein Weg – ankam, versuchte aber ein Trupp aus drei Thais noch emsig, den Reifen wieder in die ursprüngliche Position zu bringen. Das dauerte noch etliche Fehlversuche. Am Ende haben sie es aber geschafft. Ich habe mich meiner restlichen Bargeldreserve bedankt und wurde von sämtlichen Mitarbeitern und Bewohnern der Berghütte freudig winkend verabschiedet.

Auf dem Rückweg kam ich aber noch am ursprünglichen Ziel meiner Tour vorbei, dem Wasserfall. Ich habe den inzwischen leeren Parkplatz genutzt, nur um wenig später auf der asphaltierten Straße hinunter zum Wasser vom Hüter des Falles eingeholt zu werden. Der führte mich dann freudig strahlend auf dem betonierten Weg neben dem Flüsschen zum eigentlichen Wasserfall. Dabei versuchte er sich mit mir zu unterhalten, ich habe ihn aber leider nicht wirklich verstanden. Irgendwas redete er von Hütte und schlafen. Neben dem Wasserfall war eine ebenfalls betonierte Treppe, über die man parallel zum Wasserfall zu dem oben gemauerten Bassin kam, wo sich das Wasser sammelte. Weitere hunderte Stufen höher, die ich allerdings mangels Kondition nicht mehr geschafft habe und auch gar nicht wollte, stand wohl die besagte Hütte, die er mir noch in dieser Nacht vermieten wollte. Da hatte ich ja am Ende des Tages doch noch meine neue Unterkunft gefunden. Ruhig, im Grünen, nicht zu klein, unverbaubarer Ausblick mit Wasserfall vor der Tür und sicherlich auch nicht zu teuer.

Absatzweise gab es auch noch Verschnaufsorte,wo ich mich auch einmal dankend niedergelassen hatte. Dort flattern dann Fledermäuse um mich herum. Sehr schön war aber eine Eule anzusehen, die leise an mir vorbeizog.

Auf dem Abstieg kam mir nochmal der Hüter entgegen und meinte, ob ich denn nicht zur Hütte wolle. Nein, jetzt war es Zeit zu mir nach Hause zu kehren.

Neue Heimat

Meine erste Mission an diesem Tag hieß Häusersuche. Morgen waren schon wieder 2 Wochen rum und da ich mich seit Anfang an verändern wollte, war verlängern keine Option.

Zuerst bin ich einem Schild in der Nähe meines jetztigen Hauses gefolgt, das für “luxury villas” warb. Da sah ich mich gut untergebracht. Was in krassem Widerspruch dazu stand, ist die Tatsache, daß nur eine unasphaltierte und sehr unebene Straße dem Schild folgend, in den Dschungel führte. Ich dachte, ich wohne bereits am hintersten Ende von Lamai, wurde aber kure Zeit darauf eines Besseren belehrt. Die unscheinbare Straße führte zu einer Reiher sehr großer Häuser. Die “luxury villas” aber waren fünf Ferienhäuser eines Engländers, die perfekter Anreihung in einem perfekt getrimmten Garten mit Swimmingpool platziert waren. An den Unterstellplätzen warb ein Schild, daß ein Haus voll möbliert und für 10.000 Bath zu haben sei. Perfekt. Innerhalb von 5 Minuten mein neues Häuschen gefunden! Der Engländer fischte gerade Blätter aus seinem Pool, konnte mir aber leider nur mitteilen, daß bis Mitte oder Ende März alles belegt sei. Schade.

Guten Mutes habe ich bei den nächsten drei Engländern, die hier gebaut haben, die Häuser abgeklappert. Das erste Haus war auf einem Hügel, mit einem großen Pool direkt davor und schöner Aussicht dahinter. Obwohl der Bauherr mich nie zurückgerufen hat, entmutigte mich bereits der Preis, den ein Däne für ein Einzelzimmer in dem Neubaublock zahlte. Der nächste Engländer hätte was in 5 Tagen gehabt, das war aber kein Aufstieg von meiner jetztigen Hütte. Danach war das Haus zu dunkel und zu teuer. Nachdem ich auf der Hügelseite alles abgeklappert hatte, was in Frage kam, habe ich in Richtung Strand gesucht.

Da war aber entweder alles ausgebucht oder so nah an der Straße dran, daß der Verkehr förmlich durch das Zimmer rollte. Ein Häuschen hätte gepasst, aber ausgerechnet dort, war weit und breit keine Seele anzutreffen und auf dem Schild mit der Aufschrift “House for rent”, stand keine Telefonnummer. Mit dem Traumhaus am Strand sollte es also auch nichts werden.

Blieb noch ein Haus Richtung Chaweng als Option. Das wäre mir auch recht. Zwischen Lamai und Chaweng ist eine ziemlich kurvige Straße von der hier und da sehr steile Wege abgehen, wo dann an Hängen Häuser gebaut sind. Weil ich zur Abwechslung mal was anderes als Häusersuche machen wollte, bin ich zu meinem Traumhaus auf dem Berge gefahren. Da kostet die Nacht leider ein Drittel meiner jetztigen Monatsmiete. Ich wollte aber mal schauen, was es dahinter noch gab. Der Weg führte noch eine Weile den Berg weiter hinauf, um dann an einem Telekommunikationsmast zu enden. Dort gibt es eine wunderbare Aussicht auf die Bucht und den Hügel bei unserem Office. Fotos folgen. Irgendwann.

Kurz vor dem Ende gingen noch Seitenstraßen nach links und rechts ab. Die nach links führte nicht viel weiter, aber schön ins Grün. Die nach rechts führte zum Abhang Richtung Ringstraße. Kaum angekommen sichtete ich eine Thai, worauf kurz danach noch ein Kaukasier hinter einem Felsen hervorkam. Hmm. Jedenfalls waren Beide sehr freundlich und Walter, ein Italiener mit französischem Akzent, der in Thailand lebt, fragte mich, ob ich den für 7.5 Millionen Bath die 3 Raid Abhang kaufen wolle. Oder vielleicht nebenan das Land für geiz-ist-geil-hafte 1.3 Millionen Bath der Raid. Ich erwiderte, ich suche, eigentlich nur eine Hütte zur Miete. Da hatte er auch was im Angebot. Er meinte hier oben (auf dem Berg) wohnen nur die Reichen, aber da unten an der Ringroad gäbe es ein Neubauviertel. Das kannte ich. Da gäbe es für 10.000 Bath im Monat ganz neue Häuser.

Da war ich zwar früher schon mal, aber ich bin trotzdem noch mal hin. Diesmal habe ich zuerst einen Franzosen getroffen, der sich einen wilden Affen hielt. Er verwies mich dann weiter. Die Häuser kosteten 15.000 Bath, waren noch nicht fertig gestellt und der Lärm der Autos auf der Straße dröhnte fröhlich ins Wohnzimmer hinein. Nope. Das kann es nicht sein. Mehr zahlen und weniger Komfort.

Vier Stunden Suche und alles war entweder zu klein, zu dunkel, zu teuer, zu laut, zu unvorteilhaft gebaut, belegt oder stand nicht zur Miete, weil es noch nicht fertig war oder einfach nicht vermietet wurde.

Indian food the american way

Ich bin heute so spät aus dem Office gekommen, daß die meisten Restaurant schon geschlossen waren. Bin dann auf die Idee gekommen, in dem guten Fischrestaurant am Ende der Straße beim Fischerdorf, zu speisen.

Die wollten mich nur leider auch nicht mehr bedienen. Morgen, meinten sie. Ich hatte aber gleich Hunger.

Wieder weiter zum Zentrum von Lamai hin, war dann doch noch was offen. In einem kleinen Restaurant, neben einem mit einer schwedischen Flagge, wo lauter Farangs saßen, habe ich einen Salat nach indischer Art und eine Wan Tan Suppe bestellt.

Die Suppe kannte ich anders. Da schwammen 4 vereinsamte Teigbällchen mit Fleischfüllung in einer klaren Brühe mit Kohl. Na gut. Aber der Salat. Köstlich. Viel Grün mit ein bißchen Tomate, als Dressing Erdnussbutter und als knuspriger Kontrast zerbröselte Chips. Indian food the american way, eben!

Sawattdii, khrap

Nun ist es geschehen, wir hatten endlich nach über einem Monat unsere erste offizielle Thaisprachstunde.

Wir haben Betonung gelernt, drei der fünf verschiedenen Arten: mid, falling und rising tone. Betonung ist super schwierig für mich, wo ich doch so gerne in meinen Bart nuschel.

Dann ich kann jetzt bereits Fragen stellen, wie “Ist er dünn?”, “Ist es gut?” oder “Sie ist nicht fett?” und bejahen oder verneinen. DAS finde ich für die 1. Stunde schon ein gutes Ergebnis!