Gestern kam iTunes in der Version 4.9 raus. Die Version 4.9 bringt Podcasting-Unterstützung mit. Apple ist ja ein großes Unternehmen, das viele Leute erreicht. Das haben meine Statistiken gestern eindrucksvoll bewiesen. Heise war zwar noch etwas besser im Leute mobilisieren, aber die Anzahl der Suchenden für den Begriff Podcast, die gestern v.a. über Google auf Podcast.de hereinkamen, war beeindruckend.

Wie drückte es Gerrit beim Failure des Apple Podcast-Verzeichnisdienstes so schön aus: “Wir sind soeben Mainstream geworden…“. Da haben wir es auch schon. Ein einziger Anbieter wird zum single point of failure.

Jetzt Podcast-Verzeichnisse als tot zu erklären, den Kopf in den Sand zu stecken, ist der komplett falsche Weg. Jetzt heißt es, richtig in die Tasten zu hauen, Innovationen zu bieten, die Apple nicht bietet, nicht bieten kann und nicht bieten will.

Erster Angriffspunkt: die Urliste der Podcasts bezieht Apple von ipodder.org. Nur leider ist die Liste der deutschsprachigen Podcasts auf ipodder.org aus den Anfangszeiten, als der Poetcast noch regelmäßig produziert wurde. Ja, damals. Ich weiß jetzt kommt als Gegenargument, die Liste ist gestern schon enorm gewachsen und wird irgendwann vollständig sein.

Das denke ich nicht.

1. Woher kamen denn die ganzen Links, die dort hineinkopiert wurden? Von einigen Podcastern selbst, aber zum Hauptteil wurden die doch aus den Listen von Podcast.de und Podster kopiert.

2. Was ist nach der Euphorie? Adam Curry wird sich ein Dreck, um das deutschsprachige Angebot kümmern. Wird eine sonstige Redaktion, die Listen pflegen? Apple ist ein Wirtschaftsunternehmen. Podcasting ist eine nette Werbeaktion, die wieder scharenweise Kunden bindet, aber ist Apple daran interessiert, Personal abzustellen, das sich um solche “Randgebiete” wie nicht englischsprachige Podcasts kümmert? Nein! Apple rechnet. Apple kalkuliert knallhart.

3. Jeder Podcaster kann doch seinen Podcast eintragen? Jeder? Nicht jeder. In einem kleinem Dorf namens TUXingen, fernab der großen Dörfer WINdowing und MACmorium gibt es eine Gemeinschaft, die das, um diese mal als Beispiel zu nennen, nicht kann. Ich kann es nicht. (Mal ganz davon abgesehen, daß ich im Moment keine Zeit habe, Podcasts zu produzieren.)

4. Können ist die eine Sache, wollen die andere! Ist es wirklich klug, sich auf einen Anbieter festzulegen? Wohin führt das? Die iTunes tags, die Apple extra für sein Verzeichnis-Dienst eingeführt hat, sind teilweise redundant zum RSS-Standard? Was soll das? Jetzt rennen alle, um die Anforderungen von Apple zu erfüllen, aber was ist in Zukunft? Wohin führt das? Odeo wird auch noch groß rauskommen. Microsoft braucht immer etwas länger, plant aber sicherlich auch einen Dienst. Die großformatige Unterstützung von RSS in Longhorn haben sie ja schon angekündigt. Wollt ihr als Podcaster wirklich 3x ein Bild referenzieren, 3x ein Feld zum Thema Titel, 2x eines zur Beschreibung ausfüllen, nur um die redundaten Vorgaben EINES Anbieters zu erfüllen?

5. Wieviele von Euch können auf Arbeit Software installieren? Wieviele dürfen ihr eigenes Gerät verwenden? Wieviele Rechner benutzt ihr insgesamt? Apple iTunes ist eine Desktop-Applikation. iTunes ist an EIN Endgerät gebunden. Für den mobilen Menschen von heute ist das doch völlig überholt für eine Technologie, die zu 100% Internet-basiert ist. Sowie ich das sehe, muss ein Podcast-Verzeichnis alle Funktionen web-basiert anbieten, inklusive der Software zur Synchronisation eines MP3-Player. Beispielsweise gehe ich ins Internetcafé, logge mich bei Podcast.de ein, suche mir die neuesten Casts heraus, die ich herunterladen will, starte über das Web ein Synchronisationstool (Java oder Flash), das mir die Dateien auf den Player schiebt. Anstecken, einloggen, auswählen, laden, abziehen, weiterziehen. Kann iTunes das? Vielleicht. Ich kann es ja nicht sagen, weil ich iTunes nur von Screenshots kenne. Ich lebe nämlich in TUXingen.

Was ich wirklich nicht verstehe und mir nur dadurch erklären kann, daß der Schritt eh schon eine Weile geplant war, weil der redaktionelle Aufwand zur Pflege eines Verzeichnisses nämlich nicht unerheblich ist, daß jetzt bestimmte Herren ihr Podcast-Verzeichnis, das doch Teil der “Europas größter iPod & Podcasting Community” (woran gemessen im Übrigen) war, einfach mir nichts, Dir nichts einstampfen. Weniger Konkurrenz in dem Feld ist für uns natürlich nicht schlecht, aber das Ärgerliche ist doch, daß die “Pressemitteilung” mit Titel iTunes ersetzt Podcast-Verzeichnisse das Allerletzte ist! iTunes tut ein Dreck. iTunes öffnet Podcasting einem Massenmarkt, macht aber deswegen noch lange nicht alle anderen Angebote kaputt (s. Punkte 1 – 5).

Wenn ihr Euch mal hingesetzt hättet und statt immer nur die anderen zu bashen, Euer Podcasting-Verzeichniss aktuell gehalten hättet, wärd ihr vielleicht auch mit den User-Resonanzen zufrieden und würdet nicht so eine Gülle von Euch geben.

Da es nun keiner unübersichtlichen Vielfalt von hunderten Podcast-Verzeichnissen mehr bedarf, haben wir uns entschieden, auch das iPodfun-Verzeichnis, Deutschlands erstes und wohl auch vollständigstes Podcast-Verzeichnis nicht mehr weiterzuführen.

Muhahaharhar. Hunderte? Nennt mir die mal. Soviele gibt es ja nicht mal weltweit. In Deutschland gab bisher genau 3 Verzeichnisse. Dabei war EUER ganz sicher nicht das Vollständigste. (Siehst Du das anders Michael?) Mit dem ersten läßt sich streiten, aber die erste Webseite ausschließlich zum Podcasting, wie ihr es auch gerne behauptet, ward ihr nicht. Oder warum habt ihr bei Podcast.de damals nicht zugegriffen und nur ipodcast.de und später podcasts.de registriert?

Genug Dampf abgelassen.

Nachtrag:

Michael hat den Eintrag kommentiert. Zu seinem Kommentar noch ein paar Worte von mir.

In meinem iTunes sieht die Liste noch genauso aus wie gestern. Das ist eindeutig das Material von iPodder.org. Und solange der German Node dort nicht aktualisiert wird, wird sich das wohl nicht ändern.

Wie gesagt, habe ich gar kein iTunes. Das war dann eine falsche Behauptung. Mea culpa. Ich hatte die Posts in der Podlist gestern so verstanden.

Es wird sich um die Randgebiete kümmern, sobald es sich lohnt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der deutsche Store (und die der anderen Ländern auch) irgendwann ihr eigene Podcast-Portal Seite bekommen. Nicht in naher Zukunft, aber irgendwann.

Das wird sich zeigen, ob es ihnen wirklich so wichtig ist. Hängt ja auch davon ab, wie sich der deutsche Markt entwickelt.

Exakt. Ehrlich gesagt, ich bin schrecklich abgeneigt die neuen Apple Tags in PodHost.de zu unterstützen. Von der Redundanz einmal abgesehen, manchmal habe ich das Gefühl die Leute scheinen zu glauben iTunes sei das Zentrum der Welt. Es hat einen großen Marktanteil, ja, und über iTunes jetzt ein riesiger Benutzerkreis mit Podcasting vetraut gemacht wird, ist super. Aber es wird immer Leute geben, die kein iTunes, oder keinen iPod verwenden, und das ist gut so. Und da Apples Marktanteil im MP3-Player Markt kaum noch steigen kann ;-) , bleibt nur noch die andere Richtung übrig.

Ich fände es sehr konsequent, wenn Du es nicht machst. Würde aber auch, z.B. wegen des möglichen Druckes Deiner Kunden, verstehen, wenn doch. Ist schon fies, wenn man sich selber Konkurrenz machen muss.

Wird Apple in irgendeiner Form Podcasting-Verzeichnisse, oder Podcatcher Programme wie iPodder ersetzen. Nein: Es reiht sich nur ein, wenn auch als Big Player.

Das ist sehr treffend formuliert.

Nebenbei, gestern im heise Forum zur Podcasting Meldung gelesen. Da schrieb einer (frei wiedergegeben): “Wäre es nicht toll wenn heise einen Podcast machen würde. Ist ja auch was für Leute ohne iPod, denn (und jetzt kommts) man kann die Podcasts ja auch direkt in iTunes hören“. Ich fürchte es ist wahr, was vor einigen Wochen jemand auf der podcasters-Liste geschrieben hat: Mit iTunes 4.9 werden die Leute denken Apple hätte Podcasting erfunden.

Waren das nicht die Schweizer? Spaß beiseite, solange es Adam Curry gibt…

Vom Konkurrenzaspekt her wäre es mir lieber wenn Podcast.de zugemacht hätte :)

Sorry Micha, aber solange noch ein Besucher die Seite nutzt, wird sie nicht geschlossen!

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4 com

Wer wissen will, wie Murphy in seiner argsten Form zuschlagen kann, liest diesen Blogeintrag zum Ausfall von FeedBurner gestern.

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Mit der Ladezone hatte die E.On-Tochter One im Oktober als erster Mobilfunker der Welt ein Portal für den Download kompletter Songs gestartet. Beim offiziellen Start von LoungeFM Donnerstagabend in Wien nahm Unternehmenssprecher Florian Pollack darauf Bezug: “Wir bieten bereits Musikdownloads zum Preis von 1,90 Euro je Song. Sie werden sagen, dass das sauteuer ist, und das zu Recht. Wir würden das gerne billiger anbieten, aber die Labels lassen uns nicht.”

Es kommt ja wohl ein bißchen darauf, welche Labels man anspricht! Es gibt genug Labels, die sich freuen würden, Inhalte auch günstiger anzubieten. Außerdem rennt ihr Mobilfunker in die völlig falsche Richtung. Wenn es wirklich nur, um die Auslastung bzw. Belegung Eurer zu teuren Bandbreite geht, bietet doch Euren Benutzern Podcasts zum Anhören an. Da fallen keine 1.90 Euro pro Download an!

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Was gibt eine Top 100 Liste eines US-amerikanischen Technologie-Vereins? Genau, fast 100, männliche, weiße US-Amerikaner, die irgendwie, irgendwo in US-amerikanischen Unternehmen oder in mit US-amerikanischen Geldern finanzierten Start-Ups arbeiten.

Es gibt aber auch Ausnahmen, Freunde der Amerikaner und Feinde der Feinde der Amerikaner.

Practitioners
Mohamad Reza Abdollahi
(Imprisoned in Iran for his blog)

Dann hat es auch noch ein Iraqi in die Liste geschafft und mit Adam Curry und Evan Williams (Odeo) auch 2 Podcaster, bzw. welche, die mit Podcasting mal richtig Geld verdienen wollen.

Wo wir beim Thema wären. Ich verbringe dieses Wochenende damit einen 7-seitigen Zeitungsartikel zum Thema Podcasting zu verfassen, der vor allem die monetären Aspekte berücksichtigt und sich an Führungskräfte in deutschsprachigen Unternehmen richtet. Wie Du liest, bin ich hochkonzentriert bei der Sache und noch voll mit Recherche beschäftigt.

Da habe ich doch gleich noch eine Ergänzung, die Top 50 Liste der besten Websites von 2005 der Times. Auch dort hat es eine Podcast-Seite geschafft.

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Heute kamen Teile eines Interviews (per Mail) mit mir für einen Artikel in der taz heraus. Leider werde ich mit Worten zitiert, die ich nicht von mir gegeben habe. Das komplette Interview im Original kannst Du hier nachlesen.

  1. Wie hat sich podcasting in den letzten Monaten entwickelt?
    • Das Wachstum ist explosionsartig. In Deutschland starteten erst im Oktober
      2004 die ersten Experimente mit Podcasts und auch in den Staaten gab es nur
      vereinzelte Podcasts. Jetzt ist die Auswahl so groß, daß es schon etliche
      Verzeichnisdienste ausschließlich für Podcasts gibt.
    • Einzelne Podcasts kämpfen um jeden einzelnen Hörer, aber die First Mover und
      die bekannten Namen kämpfen eher mit Bandbreitenproblemen. Deren Podcasts
      werden von bis zu 50.000 Hörern heruntergeladen.
  2. Wie ist der Erfolg von podcasting zu erklären?
    • Aus Produzentensicht erklärt sich das so, daß nahezu jeder Computerhaushalt
      mit Internetanschluß mit einfachsten Mitteln einen Podcast erstellen und
      publizieren kann. Der Großteil der benötigen Software findet sich in der
      einfachsten Version als Gratisbeigabe aller gängigen Betriebssysteme, z.B.
      Texteditor und Aufnahmesoftware. Der Rest läßt sich kostenfrei, z.B. als Open
      Source-Software oder Freeware, im Internet herunterladen.
    • An Hardware wird in der Minimalausstattung eine Soundkarte, die heute Standard
      in jedem handelsüblichen Computer ist, und für Sprachaufnahmen ein Mikrofon
      benötigt.
    • Für den Hörer öffnet sich eine neue Audiowelt mit vielen alternativen
      Formaten. Podcasts sind das Gegenstück zur immergleichen werdenden
      kommerzialisierten Radiolandschaft. Die Sendungen sind im Moment noch
      weitestgehend ohne Werbung, was der Verbreitung von Podcasts ebenfalls
      geholfen hat. Weiterhin hat der Einzug von tragbaren, digitalen
      Abspielgeräten (MP3-Player) in den Otto-Normal-Haushalt einen neuen Markt für
      Audio-Inhalte geschaffen. Der Vertrieb über das Internet wurde durch die hohe
      Verfügbarkeit von breitbandigen Internetanschlüssen ermöglicht.
  3. Wie viele Podcastangebote gibt es weltweit/deutschlandweit?
    • Auf Podcast.de werden zur Zeit über 120 deutschsprachige Podcasts gezählt. Portale, die versuchen einen Gesamtüberblick über alle Podcasts weltweit zu geben, zählen zwischen 3000 (podcastalley.com) und 3300 (podnova.com)
      Podcasts.
    • Das sind die ungefähren Zahlen der aktiven Podcasts. Die ersten Podcasts
      wurden bereits wieder eingestellt und werden daher nicht mehr gelistet.
      Andere wurde schon eine Weile nicht mehr aktualisiert und fallen so aus den
      Verzeichnissen heraus.
  4. Hat podcasting Potential für neue Geschäftsmodelle im Rundfunk?
    • Es wird Geschäftsmodelle rund um Podcasting geben bzw. gibt es teilweise schon
      jetzt, z.B. spezielles Hosting für Podcasts oder Micropayment für Downloads
      von Podcasts. Ein mögliches Modell im Rundfunk wäre die Bereitstellung der
      Wortbeiträge ohne Werbung über einen kostenpflichtigen Podcast.
  5. Ist podcasting die Zukunft des Radios?
    • Ich sehe Podcasting eher als Ergänzung zum klassischen Radio, um es der
      breiten Masse zu ermöglichen, Ihr eigenes Format zu entwickeln und zu
      distributieren. Gegen gut gemachtes Radio, wo ich den Empfänger einfach nur
      einschalten brauche, und den ganzen Tag unterhalten werde, ist auch in
      Zukunft nichts zu sagen.
  6. Ist podcasting tatsächlich Konkurrenz für das normale Radioprogramm oder eher Ergänzung?
    • Es ist insofern eine Konkurrenz, als daß der Hörer nur eine Sendung auf einmal
      hören kann und sich durch die Podcasts eine Vielzahl alternativer Programme
      ergeben, die von jedermann mit Internetanschluß überall auf der Welt gehört
      werden können.
  7. Wie sollten Radiosender auf Podcasts reagieren? Selber welche anbieten?
    • Ich begrüße es sehr, wenn alle Sendungen als Podcast zur Verfügung gestellt
      werden. Es gibt sicherlich mehrere Gründe, warum kommerzielle Radiosender
      ihre Sendungen nicht als Podcast anbieten. Zum einen denke ich nicht, daß der
      Begriff Podcast schon zu allen Entscheidungsträgern vorgedrungen ist, zum
      anderen gibt es bei allen nicht im Haus produzierten Sendungen Unmengen
      rechtlicher Probleme, die es zu klären gibt. Das Stichwort GEMA sei hier
      genannt. Dort existiert für die Verteilung von Podcasts noch keine
      Gebührenordnung.
    • Nicht zu vernachlässigen ist außerdem der kommerzielle Aspekt. Ein Podcast
      kann erheblichen Traffic verursachen, daher möchte der kommerzielle Anbieter
      auch eine Möglichkeit haben, Geld mit seinem Podcast zu verdienen. Ob das
      Belassen der Werbeblöcke aus dem klassischen Radio im Podcast Sinn macht und
      Erfolg verspricht, ist eine offene Frage, die ein Radiosender dieser Tage
      einmal durch einen Feldtest klären sollte.
  8. Wer ist der typische Podcast-Hörer?
    • Die Zielgruppe benötigt mind. einen breitbandigen Internetanschluß und einen
      Computer, daher finden sich die meisten Podcast-Hörer in den Reihen der
      Internet-affinen Computernutzer, die gerne auch abseits des Mainstreams
      Audiobeiträge in Form von Musik, Worten oder sonstigen Lauten hören. Es ist
      bisher eher eine kleinere, experimentier-freudige Gruppe jüngerer Leute.
  9. Wie ließe sich die podcasting Idee auf andere Technologien übertragen z.B. auf DAB.
    • Wenn jedermann die Möglichkeit hätte, Inhalte über DAB zu verbreiten, wäre das
      ein alternativer Vertriebsweg. So sehe ich darin nur den Weg zurück zum
      klassischen Radio.
  10. Wäre ein einziges Endgerät nicht erstrebenswert?
    • Nein. Die Möglichkeit Podcasts auf jedem MP3-fähigen Endgerät abzuspielen,
      macht doch gerade den Reiz aus. Ich kann mir meine Lieblingspodcasts auf
      meinen MP3-Player überspielen, sie über meinen Computer hören, ein paar auf
      mein Handy überspielen oder sie auf CD brennen und auf meiner MP3-fähigen
      Stereoanlage hören.
  11. Wird sich mit dem Einstieg von Microsoft in das mp3-Player-Geschäft die Podcast-Community wesentlich verändern? Wenn ja, was?
    • Persönlich hoffe ich stark, daß das nicht passiert. Es gibt aber auch keinen
      wirklich Grund das zu befürchten. Podcasting ist ja durch die enorme
      Verbreitung des iPods erst richtig in Fahrt gekommen. Wenn jetzt Microsoft
      wieder ihr eigenes Süppchen kocht, ist das deren Pech, wird aber die
      Podcaster nicht davon abhalten, weiterhin einen etablierten Standard zu
      nutzen.
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