So sah es gestern Mittag nach einer erfolglosen Häusersuche vor der Arbeit aus.

So sah es gestern Mittag nach einer erfolglosen Häusersuche vor der Arbeit aus.

Ich habe nach Blog und Podcast auf google.com gesucht, nur um festzustellen, daß ich dort mit dem Podcast Blog im Moment auf Platz 3 stehe.
Auf der rechten Seite wird ja meistens Adsense Werbung eingeblendet. Diesmal war dort eine für die Google Blogsuche. Dachte mir, die könnte ich auch mal ausprobieren, aber der Link führte mich nur zu einer Fehlerseite.
Sollte man nicht im eigenen System eine Verlinkung hinbekommen? Jedenfalls stand unten dran, daß, wenn der Fehler wiederholt auftritt, man sich an Google wenden solle. Es haben ja schon Leute so einen Job bei Google bekommen und uninteressant wäre das ja überhaupt nicht. Jedenfalls habe ich den Browser-Zurück-Button benutzt (ja, so etwas gibt es), um auf die vorherige Seite zu gelangen, nur um festzustellen, daß die Werbung nicht mehr angezeigt wird. So konnte nicht noch einmal auf die Werbung klicken und nicht evtl. einen Job bei Google abgreifen, was wirklich schade ist, wo doch mein vereinbartes Jahr in Thailand bald vorüber ist…
Daraus lernen wir. Die Seite wurde nicht aus dem lokalen Cache serviert. Google weiß sehr gut, wem, wann, was präsentiert wurde. Böses Google.
Nach meinem gestrigen Einkauf bin ich zum Abendessen in die Samuianische Filiale der MK Restaurantkette eingekehrt. Das Großrestaurant befindet sich direkt im Tesco Lotus und glänzt mit Bahnhofshallenambiente.
Die Bedienungen sehen zum Schreien aus in ihrer Uniform, die einer Mischung aus einem Zwergenkostüm und einer Nonnentracht ähnelt.
Zur Auswahl stehen dort Gargerichte, für die es auf jedem Tisch einen Kochtopf gibt, Dim Sum und andere Kleinigkeiten, die nach 19.30 Uhr nicht mehr gereicht werden und Nudelgerichte, die wahlweise mit oder ohne Brühe serviert werden.
Ich habe Eiernudeln ohne Brühe mit Ente bestellt und dazu einen Wassermelonen-Shake. Die Nudeln waren irgendwie nur eine einziger Klumpen, das Fleisch nicht besonders schmackhaft, der Shake bösartig überzuckert. Gratis habe ich noch verwässerten Tee und versalzene Suppe hingestellt bekommen.
Die unangenehm kalt eingestellte Klimaanlage vermieste mir mein Abendessen gänzlich. Ketten bleiben Ketten bleiben Ketten. Nächstes Mal gehe ich in die Suppenküche von nebenan.
Ich wollte nur für die Nachwelt festhalten, daß mein neuer Bluetooth-Adapter, ein D-Link DBT-122 mit Broadcom-Chipsatz, reibungslos durch einfaches Plug and Play – nach der Standard Bluetooth-Konfiguration – unter meiner SuSE Linux 10.0 (Open SuSE Edition) Installation läuft.
Der Adapter ist das, nehme ich an, baugleiche Nachfolgemodell des DBT-120, allerdings mit einer aktualisierten Firmware, die in der Version 1.2 den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Bluetooth darstellt.
Wofür man Bluetooth unter Linux unter anderem einsetzen kann, darüber habe ich in einem früheren Artikel mal was geschrieben.
An der Kreuzung Beachroad Ecke Ring Road begrüßt ein Schild die Touristen und Einheimischen, daß man doch bitte mit Helm Motorrad fahren soll. Denn es gibt jedes Jahr zig Unfälle auf der Insel und 90% der Unfälle würden viel glimpflicher ausgehen, wenn die Leute einen Helm tragen würden. Foto folgt bei Gelegenheit.
Auf dem Schild sollte außerdem noch stehen, daß die Leute doch bitte ohne den Konsum von alkoholhaltigen Getränken ihre benzin-getriebenen Vehikel fortbewegen mögen. Leider, leider ist das neben-dem-ohne-Helm-fahren die zweite Unsitte auf der Insel. Ich habe schon etliche Touristen und mir näher bekannte Personen erlebt, die kaum noch in der Lage waren, geradeaus zu laufen, geschweige denn irgendein Fahrzeug zu steuern.
Wie doof das enden kann, hat gestern ein Thai erleben müssen, der stark alkoholisiert und natürlich ohne Helm, ganz in der Nähe meines Hauses völlig verwirrt und hilflos auf dem Feldweg stand. Er hatte sich wohl auf den losen Steinen der Einfahrt meines Vermieters quergelegt. Die Steine liegen ein kleines Stück bis auf den Feldweg hinaus. Allerdings auf der anderen Seite, wo der Thai hätte fahren müssen…
Das habe ich aber alles nicht erlebt. Als ich nach Hause kam, stand der Thai nur neben seinem Moped und kam nicht vom Fleck. Nachdem ich eine Taschenlampe geholt hatte, mich auf dem Rückweg vom Haus noch über die Plastiktüten auf dem Boden gewundert hatte, die dort verteilt lagen, weil ich ja nicht wußte, was eigentlich los war, habe ich dann durch eifriges Zeigen des Thais gesehen, daß seine Zündkerze nicht mehr mit dem Starter verkabelt war. Das T-Stück haben wir dann neben den Tüten gefunden, die laut Aussage des Thai mit Hühnchen gefühlt waren.
Nachdem der Thai sich noch beinahe auf die Füße ge***** hätte, hat er es tatsächlich geschafft, sein Moped wieder in Gang zu setzen. Nach etlichen, tiefsten Wais (thailändische Art zu grüßen und zu danken), meinem Ratschlag cha-cha zu fahren, ist er weiter geeiert.
Ich weiß gar nicht, ob meine Nächstenhilfe in diesem Fall so angebracht war. Ich hoffe nur, er hat sich nicht noch einmal hingepackt.
So my dear friends, don´t drink and drive! Es geht ja nicht immer so glimpflich aus.
Nachdem die Regenzeit zu Ende, wieder angefangen, eigentlich aber die Sturmzeit anfangen sollte, bevor die 2-3 Monate Sommer kommen, ist jetzt ein wunderbarer Mischmasch aus allem. Es regnet, stürmt – laut Aussage eines Lokalmatadors sollen heute Abend Windgeschwindigkeiten bis zu 90 km/h vorherrschen – ist mal warm, mal kalt, aber immer wieder abwechslungsreich.
Wer mir nochmal erzählen will, es gäbe keine Jahreszeiten in den Tropen, darf es sich verkneifen.
Ich halte das hier nur fest, damit ich nächstes Mal wieder weiß, wie ich vorgehen muß.
Mit
$#hcitool scan
lasse ich mir die verfügbaren Adressen von erreichbaren Bluetooth-Geräten anzeigen.
Mit
$#sudo rfcomm bind 0
verbinde ich mich seriell mit dem Bluetooth Device (z.B. Handy). Es wird dadurch automatisch ein Device unter /dev/rfcomm0 angelegt.
Mit
$#chgrp users
und
$#chown 660
gebe ich dem Device manuell die nötigen Rechte, um als normaler User darauf zuzugreifen.
$#rfcomm
zeigt mir dann an mit welchen Geräten ich verbunden bin.
Für mein Sony Ericsson T630 habe ich unter kmobiletools den init-String erweitert. Dort steht jetzt unter Additional init string:
AT CNMI=2,3,2,0,0; CMGF=0
In den Haupteinstellungen von kmobiletools unter SMS auf Aktualisieren drücken, um sich die verfügbaren Simslots anzeigen zu lassen. Alle Optionen aktivieren, um dann unter SMS durchsuchen mit dem Drücken von SMS Liste neu laden sich alle SMS anzeigen zu lassen.
Die Telefonnummern aus dem Telefonbuch – was erfolgreich ausgelesen werden kann – werden automatisch mit den Rufnummern in der SMS Liste verknüpft. Nett. Das Löschen einer gesendeten oder empfangenen SMS hat noch nicht funktioniert.
Das Schreiben und Versenden einer SMS mit dem Umweg einer Zwischenspeicherung hat – trotz Fehlermeldung – auch funktioniert.
Im Hauptmenü wird noch die Signalstärke des Telefons und der Batteriestand angezeigt. Das Programm wird in der Taskleiste mit einem kleinen Handy-Icon anzeigt und kann darüber minimiert und maximiert werden.
Mit
$#hcitool dc
läßt sich die Verbindung wieder kappen. Das wird leider schneller nötig als gewünscht, weil die Batterie des Handys mit Bluetooth extrem schnell leer gesaugt wird. kmobiletools bekommt nicht mit, daß die Verbindung nicht mehr besteht und meldet in regelmäßigen Abständen, daß der Batterielevel niedrig wäre. Danke, habe ich auch gemerkt!
Getestete Version von kmobiletools war die Version 0.4.3.1. unter SuSE 10.0 mit KDE 3.4.3 Level B.
Nachtrag: Ich habe gerade noch einen kleinen Fehler entdeckt, der aber auch mit meinen Einstellungen zu tun haben kann. Eine über kmobiletools gesendete SMS wird nicht in Gesendete SMS gespeichert, sondern ins SMS Archiv gesteckt.
Letztes Wochenende ist meine Kamera verlorgen gegangen. Au backe. Schon wieder. Ich hatte aber glücklicherweise eine Idee, wo sie hin ist. Sie ist im Taxi liegen geblieben. Mein Thai-Teacher hat dankenswerterweise die Wiedergabe geregelt.
Dafür sind wir dann heute mit dem Boot nach Donsak gefahren, um sie in Empfang zu nehmen. Wir waren um 12 Uhr verabredet. Nach kurzer Rücksprache waren die Damen mit der Kamera dann auch gleich vor Ort und haben mir mein gutes Stück zurückgegeben.
Der einzige Beweis des temporären Besitzerwechsels war ein fast leerer Akku und eine fast volle Speicherkarte. Wie sich später beim Durchsehen meiner glücklicherweise noch vorhandenen Bilder herausstellte, wurde die Kamera im Kreise der Finderfamilie getestet. Es liegen allerhand Beweisfotos und Beweistondokumente vor…
Jedenfalls haben wir die sonntägliche Überfahrt genutzt, um uns ein wenig am Festland von Suratthani umzusehen. Von der Fähre laden bizarre Felsformationen und vom Flugzeug aus lange Strandabschnitte dazu ein. Die zwei Strände, die wir aufgesucht haben, waren sehr touristenleer – es gab einige Einheimische mit Fischernetzen und Hunden – allerdings hatten sie auch nicht die gute Konsistenz der Traumstände auf Samui. Der Sand und das Wasser waren eher dunkel und grau. Dafür haben wir Schlammfische gesehen und sehr viele, schöne Muscheln gefunden.
Die Landschaft fand ich sehr schön. Eine Mischung aus Urwald, tief-grünen Feldern, Felsen, Flüßchen und Meer. Zum Schluß, nach einem üppigen Mal, sind wir schön eingeregnet. Aber das soll vorkommen, wir waren ja im Regenwald.