Coding Wochenende

Nach einem kleinen Ausflug an die Berliner Stadtgrenze in ein nicht nur historisch interessantes Gebiet zwischen Glienicke und Henningsdorf, und einem anschließenden Drift in die Träumerei, besann ich mich auf meine momentane Berufung und machte die Nacht zum Tag und den Tag zu den Stunden dahin.

20er Swing

Heute mit Uni-Leuten im Ici in Mitte getroffen. Das Ici ist ein unscheinbares Cafe. Es ist so unscheinbar, daß ich beim ersten Mal vorbeigelaufen bin und mich gefragt habe, ob ich die falsche Adresse hatte. Als ich der Meinung war, daß ich das Ici verpasst haben muß, bin ich umgedreht und auf dem Rückweg lief mir doch glatt ein Fuchs über den Weg. Im Tiefsten Mitte wohl gemerkt!

Im Ici hat sich eine Bedienung wirklich bemüht den Laden am Laufen zu halten. Das Ambiente und die Kleidung der Bedienung erinnerten mich an das, was ich mir über die 20er vorstelle. Das Cafe war dann auch nicht so versteckt, dass es nicht noch voll wurde. So voll, dass sich die Bedienung überfordert sah, Essen zu machen. Dafür gab es gratis Salzstangen samt Nachfüllung.

Die 20er waren sicherlich goldiger, aber ansonsten war das Cafe eine nette Abwechslung zu den üblichen Bars in Mitte.

Noch einen draufgelegt

Heute haben wir noch einmal nachgelegt und nach einem total faulen Sonntag am Computer, sind wir nach einem kurzen Blick in die optisch coole, aber quasi leere Anhalter Bar in der Caroshi Bar gelandet. Dort lief gerade eine Modenschau und es war gerappelt voll.

Das reichte dann aber auch für das Wochenende!

Das könnte früher sein als mir lieb ist, wenn das Gefeiere so weiter geht. icon wink

Der Abend begann damit, dass wir uns mit mz am S Gesundbrunnen getroffen haben. Eigentlich ging es so los, dass uns der Bus vor der Nase weggefahren ist. Wir sind also ins nächst beste Taxi gehüpft, weil wir ja verabredet waren. Von Gesundbrunnen wollten wir zum S Humboldthain und sind wir dann auch. Nach einem kleinen Ausflug um den Bunker herum, auf den Berg hinauf und herunter und durch den gespentischen Park. Am Ziel angekommen mussten wir leider feststellen, dass der Antique Club mangels Besucher schon wieder zugemacht hatte.

Danach sind wir zum Rosis im F-Hain weitergezogen. Ich war angenehm überrascht von der Location. Es lief Elektro, die Stimmung war gut, die Leute ok.

Weil ich Chuck – meinem Gast – aber noch die Bötzow-Brauerei zeigen wollte, sind wir noch ins Deep weitergezogen. Dort wurden tatsächlich unverschämte 8 Euro Eintritt verlangt. Das Deep ist ein abschreckendes Beispiel dafür wie aus einer ehemals guten Idee, sicherlich auch dank der deutschen Behördenauflagen, ein Kommerzprodukt entstanden ist.

Das Wochenende darf beginnen!

Nach einem recht stressigen Tag auf Arbeit, gleich im Anschluss das Wochenende eingeläutet.

Nach einer gemütlichen Sitzung in der Orient Lounge mit lecker gemischter Platte und guten Drinks, sind wir zum Exes weitergezogen. Dort gibt es Cocktails zu Festpreisen und Nachos zum vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings kamen wir uns schrecklich alt vor. …

Danach ging es Richtung Oberbraumbrücke, wo wir durch Zufall am Trickster vorbeikamen und dort eine Weile hängengeblieben sind. Dort gab es sehr billige Drinks, die nicht für jeden bekömmlich waren. icon sad Das Wochenende darf beginnen!

Auf mz Wunsch hin sind wir noch ins am to pm gefahren. Dort sollten eigentlich Freunde von uns sein. Eine Freundin war auch noch ein paar Minuten dort.

Nach einem grossen Döner-Pommes-Teller ging es gegen 6 Uhr irgendwann auch mal nach Hause. Berliner Nächte sind einfach die Besten!

Monstertour

Habe es heute endlich mal wieder zum Inline Skaten geschafft. Das Wetter war ideal, angenehm warm, trocken und windstill.

Die Tour war super, das Tempo war ok.

Die 26.5 km Strecke führte zu einigen Stürzen, weil sich wieder welche mit ihrer Kondition überschätzt hatten. Ist aber zum Glück nichts Ernsthaftes passiert.

Arbeit oder Vergnügen?

Nach der stressigen Woche habe ich mich für das Vergnügen entschieden. R. hat mich auf eine Wohnungseinweihungsparty “mitgeschleppt”. Wie schnell ich mich doch aus dem Studentenleben verabschiedet habe. Furchtbar! Wo ich es doch so geliebt habe. Bin direkt ins Rentnerstadium eingestiegen. Mache jedenfalls einen guten Rentner. icon wink Arbeit oder Vergnügen?

Ach ja, der Artikel ist straight nach meinem neuen Motto: “Nur für Insider!”.

Kino-Review: Terminal

Steven Spielberg hat einen neuen Film gedreht. Der Herr fliegt sicherlich sehr viel und redet mit vielen Leuten. Ich habe gelesen, daß er so auf die Idee für seinen neuen Film gekommen ist. In Paris sitzt nämlich ein Iraner seit Jahren fest.

Das Fazit zuerst: Tom Hanks hat einen fast authentischen Ost-Europäer aus einem fast real-existierenden ost-europäischen Land gespielt. Es gab viele, lustige, meist ironische oder fast schon sarkastische Szenen, zwei Liebesgeschichten und eine dazu gewobene Story. Prädikat: sehenswert.

Ach ja, die Geschichte könnt ihr irgendwo anders nachlesen oder Euch den Film einfach anschauen.

Im Herbst inline skaten gehen

Heute wäre ja theoretisch um 15 Uhr die Berlin Parade gewesen. Leider, leider haben es meine lieben Freunde aber nicht rechtzeitig geschafft, sich von ihren Verpflichtungen zu lösen.

Da wir aber alle gerne skaten gehen wollten, sind wir heute mal zur Papestraße gefahren. Nach längerer Umfahrung der eigentlichen Skatestrecke, bedingt durch Stadtautobahn und die gigantische Baustelle für den neuen Südbahnhof (für wen auch immer der gebaut wird!), haben wir etwas abseits einen Parkplatz gefunden, sind einige Rollstuhlrampen hoch und waren da.

Direkt neben der S-Bahn (die Richtung Süden! icon wink Im Herbst inline skaten gehen gibt es eine ca. 2 KM lange, asphaltierte Strecke, die am Anfang einen etwas rauen Belag hat, danach aber sehr gut zu befahren ist. Das Hinstrecke hatten wir schnell hinter uns, die Rückstrecke auch, so daß wir noch einmal und zurück sind. Danach war die Strecke dann aber bereits so langweilig, daß wir wieder aufgebrochen sind.

Also die Berlin Parade mit ihren 24.6 KM wäre sicherlich besser gewesen, aber man kann ja nicht alles haben!

Berlin rockt immer noch

Die gesamte Innenstadt ist mittlerweile verkauft, saniert, Regierungsviertel, oder sonst wie uninteressant geworden. Die gesamte Innenstadt? Nein, nicht ganz. Es gibt kleine Oasen wie das Haus Schwarzenberg, das jetzt doch durch die Eigentümer gekauft werden konnte.

Ein anderes Hier-sind-die-Bewohner-die-Eigentümer-Objekt ist die Königsbrauerei im Bermuda-Dreieck Rosenthaler, Rosa-Luxemburg, Senefelder Platz. Solche Objekte zeichnen sich durch Freiheit, Individualität, Offenheit und Toleranz aus. Gut für Partyveranstalter, noch zudem, wenn es unten so einem Objekt riesige, leer-stehende Kellergewölbe gibt! Das ist dann Veranstaltungsort und Abenteuerspielplatz zugleich. Hier wird dem Gast noch richtig was geboten. Deswegen sind solche Parties auch meist gut besucht. Auch die vom Neon Kollektiv fand ich. Mit vielen, jungen Leuten, die Lust hatten zu feiern. Gut so!

Lasst uns die letzten freien Räume in der Innenstadt für Spaß nutzen, um so richtig den Alltagsfrust wegzutanzen.