fabbaci Second last day in Asia is coming to an end in a fabolous hotel in Bangkok. Weather forecast for tomorrow: feels like 37° Celsius.

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Da es keine Flugverbindungen mehr gab, sind wir abends mit dem Bus ab Chiang Mai gefahren, um frühmorgens in Bangkok den Flieger nach Samui zu nehmen. Hier der Beweis:

Anzeigetafel am Flughafen

Wie durch ein Wunder waren wir trotz Songkran pünktlich.

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Wir haben zum Frühstück durch Zufall noch einmal die 2 Deutschen wiedergetroffen. Die frischen Kekse am Straßenstrand, auf die Constanze so scharf war, haben wir leider nicht mehr gesehen.

Nach dem Auschecken sollte uns ein Taxi zum Bahnhof bringen. Der erste Taxifahrer wartete schon direkt am Ausgang des Hotels. Statt nur zu fragen, wo wir hinwollten, wollte er noch wissen, wo wir vom Bahnhof aus hinwollten und ob wir denn schon Tickets dafür hätten. Heraus kam, daß er mit uns erstmal einen Abstecher beim T.A.T. (Tourist Authorisation Thailand) machen wollte. Da gibt es für die Fahrer Benzincoupuns, wenn er Farangs dort absetzt.

Der nächste Fahrer wollte ohne Taximeter fahren, zu einem selbstverständlich erhöhten Preis. Ein auf der Hauptstraße vorbeifahrendes Taxi hat uns dann ganz regulär am Bahnhof abgesetzt. Irgendwie sind wir aber genau in der Mittagspause hier gelandet, so daß der nächste Zug erst 2 Stunden später fahren sollte. Im Reiseführer stand etwas von Zugverbindungen alle 20 Minuten, aber nach 4-maliger Nachfrage haben wir immmer die gleiche Auskunft bekommen. Höchst ärgerlich! Jetzt warten wir hier in einem Coffee Shop oberhalb der mit Menschen gefüllten Wartehalle auf unseren Zug. For the record, das wird meine erste Zugfahrt in Thailand. Ich bin gespannt.

Aus dem Fenster heraus hat uns eine alte Frau gewunken, daß sie Sitzplätze hätte. Das waren mit die Letzten im Zug. Da zeigte sich mal wieder, welch Glückskinder wir sind. Der Zug war Kategorie 3. Klasse, also Plastikhartschalensitze und Ventilatoren. Der Zug bewegte sich mit gemütlichster Schneckengeschwindigkeit. Von der Seite knallte die Sonne, d.h. die Luft im Zug stand und das bei der Hitze!

Wir waren zum Glück pünktlich in knapp 90 Minuten in Ayutthaya, der alten Königsstadt. Kaum angekommen, haben wir uns um unsere Weiterreise bemüht, nur um festzustellen, daß am folgenden Tag alle Züge ausgebucht sind. Kurz entschlossen, haben wir 2 Liegeplätze im Nachtzug nach Phitsanulok gebucht, um von dort mit dem Bus weiter nach Sukhothai zu fahren. Ankunftszeit in Phitsanulok: 04:16 Uhr, Ankunftszeit in Sukhothai: unbekannt.

Bevor wir aber um 23 Uhr wieder aufgebrochen sind, hatten wir noch Zeit eine Tour durch Ayutthaya zu machen. Deswegen waren wir ja auch gekommen. Nachdem wir am Bahnhof unser Gepäck aufgeben hatten, hat uns einer der Tuc Tuc-Fahrer mit offizieller Touristenfuhrerlaubnis abgefangen. Normalerweise steige ich auf solche Angebote ja nicht ein, aber da wir uns nicht auskannten und nur wenig Zeit hatten, selbst unseren Weg zu finden, haben wir Tuc Tuc samt Fahrer für den Rest des Tages gemietet.

Das erste Ziel auf unserem Weg war eine gemischt thailändisch-chinesischer Tempelanlage, die v.a. von chinesischen Fischersleuten frequentiert wird. Im Inneren gibt es eine große, goldene Buddha-Statue. Dort habe ich das erste Mal folgende Art der Spendeneintreibung gesehen: auf silbernen Tabletts werden Stoffbahnen für 140 Bath verkauft. Diese Stoffbahnen werden von einem Werfer am Fuß der Statue zu Fängern, die oben auf der Statue stehen, geworfen. Da werden sie verknüpft und wenn genug zusammengekommen sind, wird von hinten eine große Stoffplane über die Statue gezogen und die einzelnen Enden nach unten auf die Betenden geworfen. Diese breiten die Stoffbahnen über ihren Köpfen aus. Danach werden noch ein paar Worte verkündet und der Stoff wieder eingerollt und die große Stoffbahn zerlegt, zusammengelegt und wieder auf die Tabletts für neue Spenden hingelegt.

Fische mit Fettsucht

Eine weitere Einnahmequelle schwomm im Fluss. Dort war ein Floß vertaut, auf dem Fischfutter verkauft wurde. Um das Floß herum tümmelten sich die fettesten und gefräßigsten Fische. Der Anblick läßt jeden Angler vor Neid erblassen.

Antiker Wat

Nach dem Besuch wundervoller, antiker Tempelanlagen brach allmählich die Dämmerung ein. Als es schon fast dunkel war, fragte uns unser Fahrer, ob wir dabei zusehen wollten, wie Elephanten gewaschen werden. Das hörte sich interessant an, also haben wir zugestimmt. Wir wurden zu einer Art Elephantenranch gefahren, wo es um die 50 Tiere gibt. Mit diesen werden Touren für Touristen durchgeführt. Auf der Ranch werden auch Jungtiere gezüchtet. Wir haben ein wenige Monate altes Elephantenbaby und seine gefrässige Mutter mit Bananen, Gurken und Vitaminen füttern können.

Angestrahlter Wat bei Nacht

Als Abschluß der Tour sind wir zu verschiedenen, beleuchteten Tempelanlagen gefahren. Abgesetzt hat uns der Fahrer bei einem “Floating Restaurant”, einem vertauten Restaurant im Fluß, wo wir gleich von einer jungen Dame in Empfang genommen wurden. Die Wahl des Lokals war dann auch der einzige Kritikpunkt an unserem Fahrer. Das Essen war mehr als dürftig und die Preise beinhalteten wohl eine Provision.

Alle Fotos von der Tour in Ayutthaya findest Du in meiner Online-Galerie.

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Für den heutigen Vormittag stand der Grand Palace und die dazugehörigen Wats (u.a. Temple of the Emerald Buddha (Wat Phra Kaew)) auf dem Programm. Ich hatte Constanze schon extra empfohlen eine lange Hose und ein langes Hemd anzuziehen, weil es am Eingang einen Kleidungscheck gibt. Was ich nicht wußte, daß es auch Vorschriften für die Schuhe gibt. Badelatschen, die hinten keinen Halt haben, und zwei weitere Arten Schuhe sind nicht erlaubt. Wir haben es trotzdem probiert und wurden prompt am Einlass wieder zurückgeschickt. In einer Hütte gibt es kostenlose Leihschuhe (Badelatschen mit rückseitigem Verschluss), die den Anforderungen genügen. Der Verleih ist kostenlos. Allerdings darf man die Leihschuhe nur mit Socken tragen. Die gibt es für 15 Bath.

Temple of the Emerald Buddha (Wat Phra Kaew)

Wir haben eine selbstgeührte Tour durch die Anlage unternommen. Die Hitze war allerdings so drückend, daß wir uns mehr geschleppt haben, als genießend die Schönheit der einzelnen Bauten zu bewundern. Als Gegenmaßnahme und zur Stärkung haben uns danach ohne Umwege zum Pool des Hostels auf das Dach begeben. Über den Dächern von BKK planschend, entdecke ich plötzlich ein bekanntes Gesicht und dann noch eines. Die 2 Deutschen, die ich bei meinem 1. Koh Phangan-Trip mit Daniela und Martin im Taxi getroffen hatte, waren ebenfalls dort. Zufälle gibt es!

Zum Sonnenuntergang sind wir zum Wat Arun mit dem Boot gefahren. Das beleuchtete Wat war wieder ein sehenswerter Anblick.

Wat Arun

Zum Abendessen sind wir in einem offenen Teak-Haus gegenüber des Ambassador-Hotels in der Soi 11 abgehend von der Suhkumvit Road gelandet. Das Essen war feurig, die Preise gesalzen, aber das Ambiente mitten im urbanen Bangkok gemütlich rustikal und sehenswert.

Unser Versuch uns in Nachtleben zu stürzen, endete mit einem kurzen Besuch in einer Bar mit Live-Musik in Padong. Den Rückweg in unser Hostel haben wir mit einem Tuc Tuc bestritten. Spät abends und nachts ist die einzige, ratsame Zeit für Tuc Tuc-Fahrten…

Die Fotos vom heutigen Tag findest Du in meiner Online-Galerie.

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Nach dem Ausschlafen sind wir heute Richtung Fluss gelaufen, um dort mit dem Boot zu fahren.

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Ausgestiegen sind wir in China Town. Dort waren die Straßen wieder verstopft mit Händlern, Waren und Kunden. Ein äußerst buntes Treiben, daß sich ein Bangkok-Besucher unbedingt ansehen sollte.

Von dort sind wir im Angesicht des Schweißes bis zum BoBe-Market gelaufen. Der war aber schon halb zu, so daß wir nur einen kleinen Eindruck vom morgendlichen Treiben bekommen haben. Der BoBe-Market ist DER Kleidungsmarkt für Wiederverkäufer in Bangkok. Unverständlicherweise wirkten die Waren für mich eher unverkäuflich.

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Ein Taxi hat uns zu den heiligen Endkunden-Hallen des MBK-Centers gebracht. Dort haben wir uns vor der Eroberung der 8 Stockwerke in der Angestelltenmensa gestärkt.

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Den Tag haben wir auch im MBK ausklingen lassen. Ganz oben, im Kino. Wir haben uns Hitch – zum Glück auf Englisch – angesehen, weil es doch auf der Insel kein Kino gibt.

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