Ich war morgens um 8 Uhr mit zwei Leuten verabredet, die sich ein Taxi zum Flughafen mit mir teilen wollten. Sie waren nur leider nicht da.

Die Rezeptionistin hat für mich an der Zimmertür angeklopft, woraufhin die Beiden 20 Minuten verspätet erschienen. Der neue, internationale Flughafen von KL ist ca. 75 Km – 85 Km vom Zentrum entfernt. Die Fahrt dorthin dauert ca. 45 Min. – 1 Stunde. Im Reisebüro wurde mir ausdrücklich gesagt, daß ich mind. 2 Stunden vor dem Abflug da sein sollte, aber spätestens um 9 Uhr, war meine verspätete Ankunft schon vorhersehbar.

Auf dem Weg sind wir noch einen Platzregen geraten, den der Fahrer – glücklicherweise – mit einem langsameren Tempo quittierte. Obwohl ich nach 9 Uhr ankam, die Ankunftstafel für meinen Flug keine sinnvolle Auskunft mehr gab, konnte ich problemlos einchecken. Mein erster Air Asia Flug war schnörkellos und hoffnungslos überteuert, wie ich durch den Passagier neben mir, einen jungen Engländer, der gerade ein paar Tage Trekking in Borneo hinter sich hatte, erfahren mußte.

In BKK hatte ich noch 2 Stunden zu überbrücken, bevor Constanze aus London eintrudeln sollte. Ich habe mir eine ruhige Bank im Obergeschoss gesucht, wo es sage und schreibe 4 Hotspots gab, die aber leider alle kostenpflichtig waren. Neben mir saß ein Mönch, der irgendwie nicht aussah, als hätte er die buddhistische Ausgewogenheit inne. Kein Wunder, er zückte nach einer Weile sein Windows-Notebook! Ein anderer Mönch, nachdem er vom Air Asia-Personal nicht bevorzugt in das Flugzeug eingelassen wurde, zog, etwas konstaniert guckend, sein ultra-modernes Handy unter dem Gewand hervor.

Nachdem ich Constanze erfolgreich und pünktlich in Empfang genommen habe, sind wir mit dem Taxi zur Khao Son Road gefahren. Ich hatte dort von den drei Walisern, die ich in KL getroffen hatte, eine Hostel-Empfehlung bekommen. Der Taxi-Fahrer ist mit uns die gesamte Khao Son Road hinutergefahren, die vor Leben und Treiben der Händler und Touristen nur so trotze.

Khao San Road bei Nacht

Das Rumbuturri Village Hostel ist wirklich eine Empfehlung wert. Das Preis für unser “besonders großes” Doppelzimmer mit Dusche, WC und A/C lag bei 650 Bath die Nacht, wobei man erst gegen 12 Uhr auschecken muß. Das Personal spricht zwar nur mäßig Englisch, was unweigerlich zu Mißverständnissen führt, welche zu Problemen führen (können und werden), da das Personal chronisch überlastet, sprich genervt, wirkt. Die Zimmer sind aber sauber, fast neu, großzügig und verhältnismäßig ruhig. Und auf dem Dach gibt es einen großzügigen Swimmingpool mit Blick über Bangkok!

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Unvorstellbar, aber wahr! Dieser kleine, gemeine Gottfisch hätte beinahe über Finger oder Kuppe gerichtet. Aus den Tiefen seines Bottichs stieg er hervor und schnappte nach M.s Zeigefinger, der doch nur mit dem niedlichen, kleinen Goldfisch ein wenig spielen wollte.

Gemeiner Fisch

Zum Glück war die Schildkröte weit entfernt und schwamm im Becken, das wäre richtig schmerzhaft geworden! Oder der Rochen! Oder die Barracuda!

Andere Länder, andere Sitten. Wieder was dazu gelernt.

Noch mehr über die Kultur von Thailand haben wir bei der Führung im Jim Thompson House gelernt. Der JT war ein Amerikaner, Architekt von Beruf. Er hatte ein Faible für Baumwolle und hat wohl als erster die lange vergessene Tradition der Baumwollmalerei wieder aufleben lassen.

Nebenbei hat er noch Kunstgüter aus Asien gesammelt und ist seinem Beruf nachgegangen. Er hat Häuser aus verschiedenen Teilen Thailands zusammengetragen und daraus ein großes Haus gebaut. Das kann heute besichtigt werden. Eine Impression eines Teiles davon:

Jim Thompson House

Das Grundstück ist einer der schönsten Flecken in BKK und durchaus sehenswert direkt an einem Klong (Kanal) gelegen.

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Heute sind D. und M. und M. mit dem Flieger aus D. in BKK eingetrudelt. Die böse, böse Air France wollte sie nicht mitnehmen, weil der noch bösere Petrus dem Flugverkehr einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Die deutsche Lufthansa hatte aber ein Herz für die Reisenden und hat sie deswegen via München ganze 2 Stunden früher in der Asien-Megapole Bangkok abgesetzt.

Obwohl völlig gejetlaggt, übernächtigt und gestresst habe ich meine Freunde erstmal in die erst besten Shoppingsmalls gescheucht. Nach dem Besuch des genialen MBK sind wir noch im Traumland eines jeden Computerhelden gelandet.

Seht selbst:

Geeks dream

Copyrighthinweis: Das Bild ist eine freundliche Dauerleihgabe von M. Es darf weder reproduziert noch sonst irgendwie veröffentlicht werden. Wenn ich genau überlege, durften Sie es gerade nicht einmal ansehen.

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