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21
Okt
fabbaci Sitze am Strand. Leichte Brise. Free Wifi. #traumhaft
[Source]
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fabbaci Sitze am Strand. Leichte Brise. Free Wifi. #traumhaft
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none15.000 Leute am mehr als 150 Meter langen Strand, 15.000 Watt Sound in ca. 15 Bars, mit ca. 15.000 Litern Flüssigdrogen, resultierend in 1.500 Schnapsleichen, etliche noch vor 0.15 Uhr, im Schein 1 Mondes bis locker nach 10.15 Uhr.
noneDadurch, daß ich am nächsten Morgen früh raus, war ich als einer der Ersten am Riff schnorcheln.
Das wurde mit der Sichtung eines Rochen und zweier arm-langer, faust-dicker Fische mit langem Maul (Mund, Schnauze? – ähnlich einem Seehecht) belohnt.
Nach einem guten Frühstück in der Restauranthütte am Strand mußte ich mir Gedanken über die Rückfahrt machen. Mit eben jener habe ich mir dann einen Gutteil des Tages vertrieben. Es ist wirklich erstaunlich, wie lange die Reise zwischen zwei benachbarten Inseln und v.a. auch wie unterschiedlich die Reise auf den Inseln ausfallen kann.
Von der Fähre aus habe ich einen “fliegenden” Fisch gesehen. Vielleicht war der auch nur so erschrocken über die Fähre, daß er sich schnellst möglich fortbewegte, aber er schien wirklich über das Wasser zu fliegen!
noneAls Konsequenz, daß ich nicht schnorcheln konnte, bin ich am Morgen wieder abgefahren. Ich hatte überlegt den Strand nördlich des Meinigen aufzusuchen, aber ich befürchtete, daß der nicht viel anders sei. Da das Taxi nach Thong Sala fuhr, bin ich erstmal dorthin mitgefahren. Die Versuchung war groß wieder nach Ko Ma oder doch noch nach Ko Tao zu fahren, aber ich habe widerstanden und bin nur nach Hat Yao im Nordwesten auf Koh Phangan gereist.
Für die erste Hütte, die mir angeboten wurde, hat der Vermieter 1000 Bath (ca. 20 Euro) die Nacht verlangt. Zu teuer! Das Wochenende davor hatte ich noch für 300 Bath (ca. 6 Euro) genächtigt. Die zweite Hütte gab es dann für 500 Bath (ca. 10 Euro) die Nacht, was für die Hütte eigentlich immer noch zu teuer war, aber die lag direkt am Strand mit Blick auf das Meer. Faulheit siegte. Ich habe meine Sachen abgeladen und bin in dem sehr ruhigen Wasser erstmal schnorcheln gegangen. Dem Strand vorgelagert in ca. 40 Meter Entfernung ist ein Riff, das nicht ganz mit den nördlicher Gelegenen mithalten kann, aber wo es intakt ist, auch sehr reizvoll ist.
Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, zu essen, dem Versuch Thai-Vokabeln zu pauken, nichts tun, schwimmen, Leuten am Strand zugucken und schlafen.
noneMein verlängertes Wochenende wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen und nach den positiven Erfahrungen vom letzten Wochenende, dachte ich mir, daß ich nach Koh Phangan mal Koh Tao einen Besuch abstatte. Ich habe mir also eine Fährverbindung herausgesucht, bin früh aufgestanden, pünktlich losgefahren und pünktlich in Bophut angekommen.
Bophut war als Abfahrstelle für den Katamaran im Fahrplan. Leider wußte in Bophut niemand etwas davon. Es gäbe wohl eine Verbindung in Mae Nam, aber ehe ich da gewesen wäre, wäre der Katamaran weg gewesen.
Ich hatte zum Glück eine Liste aller Fährverbindungen mit. Darauf konnte ich entnehmen, daß die Fähre nach Koh Phangan ab Big Buddha zeitlich sehr gut passte. Daraufhin habe ich mich spontan entschlossen, dorthin zu fahren. Hinfahrt und Überfahrt haben reibungslos funktioniert.
Den Fährhafen kannte ich bereits vom vorangegangenen Wochenende. Bemerkenswert war der schier nicht endenwollende Strom von Fahrgästen, die von Koh Phangan kamen. Da war 2 Tage vorher eine Full Moon Party und es war in so fern nicht weiter verwunderlich.
Ich wollte letztes Wochenende schon an eine Bucht namens Had Sadet, die auf der Karte mit Abstand am Schlechtesten erschlossen war. Mein Logik bestand darin, daß die Bucht noch besonders einsam, natürlich und schön sein müsse, wenn sie so schwer erreichbar ist. Letztes Wochenende weigerten sich die Wassertaxis den Strand anzufahren, bzw. forderten horrende Preise. Dieses Wochenende wartete gleich an der Anlegestelle der Fähre ein Taxi. Glück gehabt! Ich bin also auf die Ladefläche des umgebauten Pickups geklettert und habe gewartet. Mit mir ein polnisches Päarchen. Der Fahrer wollte satte 200 Baht (ca. 4 Euro) für die Fahrt haben.
Nach etlichen Minuten Wartezeit kam der Fahrer und meinte, er würde nur nach Thong Sala fahren. Das ist der große Fährhafen und Umsteigeort für die nördlichen und westlichen Ziele. Ich wollte aber nach Osten! Go east. Also bin ich wieder raus aus dem Taxi und erstmal in den Ort rein, weil ich wußte, daß dort weitere Taxis warten. Das Problem war aber, daß die Preise mit jeder Anfrage stiegen. Letztendlich habe ich mich dann breitschlagen lassen, doch erstmal nach Thong Sala zu fahren, weil mir versprochen wurde, daß dort ein Taxi für 80 Baht (ca. 1.60 Euro) weiter nach Had Sadet fahren würden.
In Thong Sala angekommen wurde ich eines Besseren, bzw. eines Genaueren belehrt. Es gab zweimal am Tag ein Taxi nach Had Sadet für 80 Bath. Wenn denn genug Leute zusammenkämen. Die nächste Fahrt war aber erst für 2 Stunden später geplant. Aus Frust bin ich erstmal im Ort shoppen gegangen. Mir war die Sonnencreme ausgegangen und die brauchte ich dringend.
Beim Blick auf die Uhr (= mein Handy) fiel mir auf, daß der Akku fast leer war. Auch das noch! Ich habe noch versucht meiner Freundin Bescheid zu geben, daß sie nichts von mir hören würden, aber wie ich im Nachhinein erfahren habe, ist die SMS nie angekommen.
Nach längerer Wartezeit und vielen Anfragen bin ich dann auf ein Taxi gestoßen, in dem zwei Neuseeländerinnen saßen, die auch an die Ostküste wollten. So wurde doch noch zu meinem Ziel gefahren. Der Weg dorthin war in der Tat holprig und vor allem staubig, aber die hohen Preise rechtfertig er nicht. Teilweise wurden bis zu 1000 Baht (ca. 20 Euro) gefordert. Gezahlt habe ich dann noch 250 Bath (ca. 5 Euro). Mehr als genug für thailändische Verhältnisse!
Der Strand Had Sadet ist umschlossen von Felsen und im Hinterland besteht größtenteils aus ursprünglichem Urwald. Große Teile davon sind Naturschutzgebiet, wie ich im vorbeifahren gesehen habe. Der Sandstrand hatte eine ziemliche Brandung mit stärkerer Strömung. Die Wellen brachen leider direkt auf den Strand. Ich habe mich zwar wie immer in einer Runde Bodysurfen probiert, diesmal sogar mit Flossen, aber außer eine Welle, die mich am Ende mächtig ans Land gespült hat, war das nicht so Knüller. An Schnorcheln war nicht zu denken. Ich habe es zwar probiert, aber das Wasser war so trübe und an den Felsen, die empfohlen wurden, wollte ich nicht ranschwimmen, weil sich dort die Wellen ziemlich austobten.
Ich habe abends einen schönen Vollmond (bzw. einen sehr hellen, runden Mond) aus dem Fenster meiner Hütte am Hand genossen.
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