Letztes Wochenende ist meine Kamera verlorgen gegangen. Au backe. Schon wieder. Ich hatte aber glücklicherweise eine Idee, wo sie hin ist. Sie ist im Taxi liegen geblieben. Mein Thai-Teacher hat dankenswerterweise die Wiedergabe geregelt.
Dafür sind wir dann heute mit dem Boot nach Donsak gefahren, um sie in Empfang zu nehmen. Wir waren um 12 Uhr verabredet. Nach kurzer Rücksprache waren die Damen mit der Kamera dann auch gleich vor Ort und haben mir mein gutes Stück zurückgegeben.
Der einzige Beweis des temporären Besitzerwechsels war ein fast leerer Akku und eine fast volle Speicherkarte. Wie sich später beim Durchsehen meiner glücklicherweise noch vorhandenen Bilder herausstellte, wurde die Kamera im Kreise der Finderfamilie getestet. Es liegen allerhand Beweisfotos und Beweistondokumente vor…
Jedenfalls haben wir die sonntägliche Überfahrt genutzt, um uns ein wenig am Festland von Suratthani umzusehen. Von der Fähre laden bizarre Felsformationen und vom Flugzeug aus lange Strandabschnitte dazu ein. Die zwei Strände, die wir aufgesucht haben, waren sehr touristenleer – es gab einige Einheimische mit Fischernetzen und Hunden – allerdings hatten sie auch nicht die gute Konsistenz der Traumstände auf Samui. Der Sand und das Wasser waren eher dunkel und grau. Dafür haben wir Schlammfische gesehen und sehr viele, schöne Muscheln gefunden.
Die Landschaft fand ich sehr schön. Eine Mischung aus Urwald, tief-grünen Feldern, Felsen, Flüßchen und Meer. Zum Schluß, nach einem üppigen Mal, sind wir schön eingeregnet. Aber das soll vorkommen, wir waren ja im Regenwald.
Rau buy tio.