Frühflieger fliegen billiger

Da es keine Flugverbindungen mehr gab, sind wir abends mit dem Bus ab Chiang Mai gefahren, um frühmorgens in Bangkok den Flieger nach Samui zu nehmen. Hier der Beweis:

cimg0613 Frühflieger fliegen billiger

Wie durch ein Wunder waren wir trotz Songkran pünktlich.

Fischzeit

Heute bin ich einer Einladung meiner Chefin folgend und einem Tipp meinerseits mit Chefin und Chef im Esan-Restaurant lecker Fisch essen gewesen.

Als Appetizer gab es frittierte Shrimps, danach gestopfte Tintenfisch in Brühe und gedünsteter Fisch. Außerdem hatten wir noch einen Teller mit Huhn nach Esan-Art, äußerst schmackhaft!

Nahrungsaufnahme III

Im Restaurant wurden mir heute Insekten zum Essen angeboten. Es gab riesige Kakerlaken, Maden, Heuschrecken und anderes Krabbelviechzeug.

Ich habe eine Made und eine Heuschrecke probiert. Beide waren fürchterlich fettig. Die Made hatte einen eigenartigen Geschmack, der mir irgendwie bekannt vorkam…

Also mein Lieblingsessen wird es nicht, aber ich dachte, die Insekten wären knackig, waren aber ganz weich.

Störfaktor beim Inseltraum

Mir ist gestern leider was nicht so Schönes widerfahren. Als ich nach der Arbeit und dem Essen nach Hause gekommen bin, stand die Tür meines Schlafzimmers offen, was mich schon wunderte, aber ich dachte, eine der Hausherrinninen hätte mal wieder die Klimaanlage ausgeschaltet.

Nur als ich reinkam, habe ich gemerkt, daß noch mehr nicht stimmt. Mein Schrank war offen
und durchwühlt und auf meinem Bett lag meine durchstöberte Computertasche. Ich hatte Einbrecher im Haus. Die haben sich dann auch an allem bedient, was irgendwie wertvoll war. Meine Kamera ist gestohlen, Computerzubehör, zum Glück nichts Teures oder Wichtiges, Taschenlampe, Funkwecker, der hier nicht funktioniert, ein 20 Euro Schein und meine Badeschlappen!!! Ausgerechnet. Wo ich doch solche Probleme habe, hier welche zu finden.

Ich hatte mich schon auf den Weg zur Polizei gemacht, als ich meinen tschechischen Nachbarn auf seinem Balkon entdeckte. Als ich ihm die Geschichte angedeutet habe (er spricht nur rudimentär Englisch), hat er seine Frau zur Konsultation hinzugezogen. Gemeinsam haben wir dann überlegt die Vermieterin zu wecken. Die hat dann die Polizei angerufen.

Statt der Touristenpolizei kam “nur” die lokale Polizei, die sich höchst amateurhaft den Schaden angeguckt hat. Der eine Polizist hat sich noch aufgeschrieben, was fehlt, und dann wurde mir mitgeteilt, daß ich am nächsten Morgen nach Nathon müsse, um Anzeige zu erstatten oder so…

Dem tschechischen Ehepaar fiel dann noch ein, daß sie eine Frau kannten, die mit einem Polizisten bei der Touristenpolizei leiert war. Die haben sie dann angerufen, aber weil der Abend schon fortgeschritten war, konnte der Polizist erst am nächsten Morgen kommen.

Morgenschnorcheln

Ich bin heute tatsächlich früh genug aufgewacht und aufgestanden, um vor der Arbeit noch eine Runde Schnorcheln zu gehen.

Was mal Neues zur Abwechslung! icon wink Morgenschnorcheln Das Meer war jedenfalls ruhig und es war Ebbe. Das Wasserspiegel ist bei meinem Haus eh nicht allzu tief, aber ich bin trotzdem rein gegangen.

Meine ersten Highlights waren zwei verschiedene Sorten Meeresschnecken (die Sorte ohne Gehäuse?). An einem Felsen kletterten schwarze Krebse eiligst empor, des öfteren sah ich größere Schwärme kleiner, gelblicher Fische, einen neon-gelben Fisch, handteller-große rot-gestreifte Snapper, 2 Moränen-ähnliche Fische und weitere größere Fische, die ich auch schon auf der lokalen Speisekarte wiedergefunden habe. icon sad Morgenschnorcheln

Die Highlights waren diesmal aber ein kraken-ähnliches, braunes Tier, wahrscheinlich ein Tintenfisch, ein mind. arm-langer silberner Fisch und ein Wels-artiger Fisch, der sich beinahe berühren ließ.

So macht es doch Spaß morgens früh aufzustehen und den Tag zu beginnen!

Koh Phangan zum II.

Mein verlängertes Wochenende wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen und nach den positiven Erfahrungen vom letzten Wochenende, dachte ich mir, daß ich nach Koh Phangan mal Koh Tao einen Besuch abstatte. Ich habe mir also eine Fährverbindung herausgesucht, bin früh aufgestanden, pünktlich losgefahren und pünktlich in Bophut angekommen.

Bophut war als Abfahrstelle für den Katamaran im Fahrplan. Leider wußte in Bophut niemand etwas davon. Es gäbe wohl eine Verbindung in Mae Nam, aber ehe ich da gewesen wäre, wäre der Katamaran weg gewesen.

Ich hatte zum Glück eine Liste aller Fährverbindungen mit. Darauf konnte ich entnehmen, daß die Fähre nach Koh Phangan ab Big Buddha zeitlich sehr gut passte. Daraufhin habe ich mich spontan entschlossen, dorthin zu fahren. Hinfahrt und Überfahrt haben reibungslos funktioniert.

Den Fährhafen kannte ich bereits vom vorangegangenen Wochenende. Bemerkenswert war der schier nicht endenwollende Strom von Fahrgästen, die von Koh Phangan kamen. Da war 2 Tage vorher eine Full Moon Party und es war in so fern nicht weiter verwunderlich.

Ich wollte letztes Wochenende schon an eine Bucht namens Had Sadet, die auf der Karte mit Abstand am Schlechtesten erschlossen war. Mein Logik bestand darin, daß die Bucht noch besonders einsam, natürlich und schön sein müsse, wenn sie so schwer erreichbar ist. Letztes Wochenende weigerten sich die Wassertaxis den Strand anzufahren, bzw. forderten horrende Preise. Dieses Wochenende wartete gleich an der Anlegestelle der Fähre ein Taxi. Glück gehabt! Ich bin also auf die Ladefläche des umgebauten Pickups geklettert und habe gewartet. Mit mir ein polnisches Päarchen. Der Fahrer wollte satte 200 Baht (ca. 4 Euro) für die Fahrt haben.

Nach etlichen Minuten Wartezeit kam der Fahrer und meinte, er würde nur nach Thong Sala fahren. Das ist der große Fährhafen und Umsteigeort für die nördlichen und westlichen Ziele. Ich wollte aber nach Osten! Go east. Also bin ich wieder raus aus dem Taxi und erstmal in den Ort rein, weil ich wußte, daß dort weitere Taxis warten. Das Problem war aber, daß die Preise mit jeder Anfrage stiegen. Letztendlich habe ich mich dann breitschlagen lassen, doch erstmal nach Thong Sala zu fahren, weil mir versprochen wurde, daß dort ein Taxi für 80 Baht (ca. 1.60 Euro) weiter nach Had Sadet fahren würden.

In Thong Sala angekommen wurde ich eines Besseren, bzw. eines Genaueren belehrt. Es gab zweimal am Tag ein Taxi nach Had Sadet für 80 Bath. Wenn denn genug Leute zusammenkämen. Die nächste Fahrt war aber erst für 2 Stunden später geplant. Aus Frust bin ich erstmal im Ort shoppen gegangen. Mir war die Sonnencreme ausgegangen und die brauchte ich dringend.

Beim Blick auf die Uhr (= mein Handy) fiel mir auf, daß der Akku fast leer war. Auch das noch! Ich habe noch versucht meiner Freundin Bescheid zu geben, daß sie nichts von mir hören würden, aber wie ich im Nachhinein erfahren habe, ist die SMS nie angekommen. icon sad Koh Phangan zum II.

Nach längerer Wartezeit und vielen Anfragen bin ich dann auf ein Taxi gestoßen, in dem zwei Neuseeländerinnen saßen, die auch an die Ostküste wollten. So wurde doch noch zu meinem Ziel gefahren. Der Weg dorthin war in der Tat holprig und vor allem staubig, aber die hohen Preise rechtfertig er nicht. Teilweise wurden bis zu 1000 Baht (ca. 20 Euro) gefordert. Gezahlt habe ich dann noch 250 Bath (ca. 5 Euro). Mehr als genug für thailändische Verhältnisse!

Der Strand Had Sadet ist umschlossen von Felsen und im Hinterland besteht größtenteils aus ursprünglichem Urwald. Große Teile davon sind Naturschutzgebiet, wie ich im vorbeifahren gesehen habe. Der Sandstrand hatte eine ziemliche Brandung mit stärkerer Strömung. Die Wellen brachen leider direkt auf den Strand. Ich habe mich zwar wie immer in einer Runde Bodysurfen probiert, diesmal sogar mit Flossen, aber außer eine Welle, die mich am Ende mächtig ans Land gespült hat, war das nicht so Knüller. An Schnorcheln war nicht zu denken. Ich habe es zwar probiert, aber das Wasser war so trübe und an den Felsen, die empfohlen wurden, wollte ich nicht ranschwimmen, weil sich dort die Wellen ziemlich austobten.

Ich habe abends einen schönen Vollmond (bzw. einen sehr hellen, runden Mond) aus dem Fenster meiner Hütte am Hand genossen.

Benzinknappheit

Mein Besuch reist heute leider wieder ab, aber der nächste Besuch steht schon vor der Tür und auf den freue ich mich ganz Besonders!!!

Jedenfalls hoffe ich, daß mein Besuch heute auch von der Insel wegkommt. Als ich heute morgen tanken wollte, war der Tankstelle leider das Benzin ausgegangen. Manchmal hat das Land doch einen leicht sozialistischen Touch.

Visuelle Informationen verfügbar

Ich bin gesund und munter aus dem Moloch namens Bangkok, der Stadt der Engel, zurückgekehrt.

Das Wochenende war Spitzenklassse. Mehr dazu später, bzw. nach Datum korrekt einsortiert, früher. Verwirrend? Es ist spät! Mir steckt wahrscheinlich auch das Wochi noch in den Knochen.

Ich fass mich heute kurz, weil ich noch zusehen muß, wie ich nach Hause komme. Mein Roller steht nämlich bei meiner Hütte, weil er heute morgen keinen Mucks von sich gegeben hat. Ich hoffe, daß wird morgen besser, aber mein Verleiher hat ihn sich angesehen und als funktionsfähig bewertet.

Jetzt aber zu den visuellen Informationen, die ich in der Überschrift erwähne. Ich habe in Bangkok einen Fotoladen aufgetan, der zu sehr bezahlbaren Preisen meine Fotos entwickelt hat. Ein 36er Film inkl. Entwicklung, 9×13 cm Fotos, Fototasche und Foto-CD hat mich ca. 3.60 Euro gekostet. Der Auftrag wurde in 3 Stunden erledigt. Deutschland? Where´s the service?

Leider blieb bei der Schnelle die Qualität auf der Strecke, so daß ich einige Fotos nachbearbeiten mußte. Jetzt sind sie aber online.

So schnell vergeht die Zeit

Unglaublich, aber wahr. Der erste Besuch steht an. Damit meine Freunde nicht im Großstadtdschungel verschütt gehen, werde ich sie am Freitag in Bangkok abholen.

Dafür habe ich ich mir heute ein Flugticket nach Bangkok gegönnt. Ich fliege Donnerstag mit dem letzten Flieger nach Bangkok und am Sonntag auch wieder mit dem letzten Flieger zurück.

Wir wohnen in einem Hotel direkt in der Innenstadt, wo wohl viele Shoppinghighlights, das Nachtleben und das historische Viertel gut zu erreichen sind.

Ich bin super gespannt auf Bangkok. Ich bin zwar schon dort gelandet und habe die Stadt von oben gesehen, aber ich habe überhaupt keine Vorstellung wie es in Realität aussieht.

Meinen Trip in die Hauptstadt will ich auch gleich dazu nutzen, um mir eine Digicam zu kaufen. Ich hoffe, dann Anfang nächster Woche endlich auch Fotoreportagen machen zu können. Dann fehlen nur noch die Podcasts, aber die kommen auch noch. Irgendwann.

Sportstunde

Abends sind Patrick, Mem, Yo und ich zum Bowling nach Chaweng gefahren. Die Insel ist infrastrukturtechnisch halt wirklich gut ausgerüstet. Vom Bowling hat man einen direkten Ausblick auf die Lagune hinter der der Bungeeturm in die Höhe ragt. Versteht ihr, was ich meine?

Thai-typisch wurden wir auf der Bowling mit lauter Musik zugeschallt. Das hat mich völlig aus dem Tritt gebracht (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich habe miserabelst gepunktet.

Weil Thais ja Ausdauer wie nichts haben, wenn es um Spass geht, sind wir danach noch eine Runde ins Green Mango gegangen, um da Pool-Billard zu spielen. Noch ein halbes Jahr in Siam und ich gewinne da auch mal ein Runde…