Als Konsequenz, daß ich nicht schnorcheln konnte, bin ich am Morgen wieder abgefahren. Ich hatte überlegt den Strand nördlich des Meinigen aufzusuchen, aber ich befürchtete, daß der nicht viel anders sei. Da das Taxi nach Thong Sala fuhr, bin ich erstmal dorthin mitgefahren. Die Versuchung war groß wieder nach Ko Ma oder doch noch nach Ko Tao zu fahren, aber ich habe widerstanden und bin nur nach Hat Yao im Nordwesten auf Koh Phangan gereist.

Für die erste Hütte, die mir angeboten wurde, hat der Vermieter 1000 Bath (ca. 20 Euro) die Nacht verlangt. Zu teuer! Das Wochenende davor hatte ich noch für 300 Bath (ca. 6 Euro) genächtigt. Die zweite Hütte gab es dann für 500 Bath (ca. 10 Euro) die Nacht, was für die Hütte eigentlich immer noch zu teuer war, aber die lag direkt am Strand mit Blick auf das Meer. Faulheit siegte. Ich habe meine Sachen abgeladen und bin in dem sehr ruhigen Wasser erstmal schnorcheln gegangen. Dem Strand vorgelagert in ca. 40 Meter Entfernung ist ein Riff, das nicht ganz mit den nördlicher Gelegenen mithalten kann, aber wo es intakt ist, auch sehr reizvoll ist.

Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, zu essen, dem Versuch Thai-Vokabeln zu pauken, nichts tun, schwimmen, Leuten am Strand zugucken und schlafen.

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Nach einer viel zu kurzen Nacht, wir hatten uns entschlossen am frühen Morgen noch eine Runde schnorcheln zu gehen, fing der Tag mit einem Besuch des Riffs und einem guten Frühstück an.

Karten können irrsinnig täuschen, sag ich Euch. Haad Salat und Mae Haad liegen nur einen Bergzipfel entfernt auseinander. Also dachte ich mir so, können wir auch eine kleine Wanderung unternehmen. Am Meer entlang ging es leider nicht. Also haben wir den Landweg gewählt. Das Bild zeigt den Blick zurück.

Wanderweg auf Koh Phangan

Wir sind einfach der Straße gefolgt – Trillionen Schweißtropfen und mehrere Hügel später – sind wir auch am Ziel angekommen. Und das hat sich gelohnt! Seht selbst:

Ao Mae Haad

Dem Mae Haad ist die Ko Ma vorgelagert. Die Insel ist bei Ebbe durch eine Sandbank verbunden, auf der man fast trockenen Fußes übersetzen kann. Wunderschön. Das haben auch die Hotelbauer und viele Deutsche schon entdeckt.

Nichtsdestotrotz gibt es ein sehr lebendiges, farbenfrohes Riff vor der Ko Ma, wo wir eine exzellente Stunde mit Schnorcheln verbracht haben. Darüber will ich jetzt gar nicht so viel schreiben, daß muss man selbst besichtigt haben!

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Den Feiertag vom nächsten Freitag habe ich auf heute verschoben, um mit meinen Freunden etwas unternehmen zu können. Wir haben uns spontan entschlossen, d.h. ich habe entschieden ;-) , daß wir einen Tagestrip nach Koh Phangan unternehmen.

Wir haben die Fähre von Mae Nam im Norden von Samui um 12 Uhr genommen. Das Boot legt nicht etwa an einem Pier oder Hafen an, sondern fährt direkt auf den Strand auf. Als Passagier muss man noch ein Stück durch das Wasser waten, um an einer Leiter ins Boot zu klettern.

Meine Idee spontan auf der Insel zu übernachten, wurde aus nachvollziehbaren Gründen leider nicht von der ganzen Gruppe getragen. Wir haben uns dann einvernehmlich getrennt. Vorher hatten wir aber noch die Horrorfahrt unseres Lebens.

Koh Phangan Karte

Quelle: Wikipedia, Autoren

Unser Fahrer von Hat Rin nach Thong Sala ist mit teilweise über 100 Stundenkilometern eine teilweise unasphaltierte Straße entlang geheizt, auf der auf dem Rückweg einem Allrad-getriebenen Jeep die Räder durchdrehten.

In Thong Sala muß man das Sammeltaxi wechseln, wenn man weiter nördlich will. Wollten wir. Zwei Jungs aus Braunschweig waren im selben Taxi, sie wohnten im Norden und konnten uns ein paar Tipps geben. So sind wir dann in Haad Salat gelandet.

Ao Haad Salat

Dort haben wir uns zwei Hütten bei “My Life” gemietet. Die eine war direkt mit Blick aufs Meer und meine weiter hinten. Die hat aber auch nur ca. 4 Euro am Tag gekostet.

Wir haben einen sehr entspannten Tag am Strand mit Schnorcheln, Essen, Essen, Schnorcheln verbracht und die Ruhe der Insel genossen!

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Nach einer guten Runde Schlaf hatte ich mir für heute einen Ausflug in den Nord-Westen an einen Strand nördlich von Baan Thong Phun vorgenommen. Auf einer meiner Karten ist dort ein Gebiet für Schnorchler eingezeichnet.

In der Gegend angekommen, stellte ich fest, daß sich der Strand hinter einen Berg verbarg. Mein erster Versuch dorthin zu gelangen, mißlang, weil ich zuerst an einem Privatgelände mit Zaun und dann an einer Sackgasse in den Dschungel scheierte.

So leicht gebe ich aber nicht auf und bin einer neu asphaltierten Straße den Berg hinauf gefolgt. Irgendwo ging ein Sandweg ab, der nach unten führte. Dem bin ich gefolgt und siehe da, war am Meer und ziemlich genau dort, wo ich hinwollte. Glaube ich jedenfalls.

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Habe es heute endlich mal wieder zum Inline Skaten geschafft. Das Wetter war ideal, angenehm warm, trocken und windstill.

Die Tour war super, das Tempo war ok.

Die 26.5 km Strecke führte zu einigen Stürzen, weil sich wieder welche mit ihrer Kondition überschätzt hatten. Ist aber zum Glück nichts Ernsthaftes passiert.

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