Bin extra früh aufgestanden, war dann auch den Tag extra müde, war dafür aber früh schnorcheln, wodurch ich mehrererlei kleinere und größere Fische gesehen habe.

Stinger Club in Thailand

Nach dem Computern gehen und einem Powernapping in meinem Bürostuhl, war ich fit für den Abend. James hatte in den Stinger Pub zu seinem Geburtstag eingeladen. Der Einladung tat ich Folge leisten. Im Pub spielte eine gute Rockcoverband auf, die manche der Anwesenden Biker zu Regentänzen anregte… (äußerst erfolgreichen, wie sich später herausstellen sollte)

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Ich bin heute tatsächlich früh genug aufgewacht und aufgestanden, um vor der Arbeit noch eine Runde Schnorcheln zu gehen.

Was mal Neues zur Abwechslung! ;-) Das Meer war jedenfalls ruhig und es war Ebbe. Das Wasserspiegel ist bei meinem Haus eh nicht allzu tief, aber ich bin trotzdem rein gegangen.

Meine ersten Highlights waren zwei verschiedene Sorten Meeresschnecken (die Sorte ohne Gehäuse?). An einem Felsen kletterten schwarze Krebse eiligst empor, des öfteren sah ich größere Schwärme kleiner, gelblicher Fische, einen neon-gelben Fisch, handteller-große rot-gestreifte Snapper, 2 Moränen-ähnliche Fische und weitere größere Fische, die ich auch schon auf der lokalen Speisekarte wiedergefunden habe. :-(

Die Highlights waren diesmal aber ein kraken-ähnliches, braunes Tier, wahrscheinlich ein Tintenfisch, ein mind. arm-langer silberner Fisch und ein Wels-artiger Fisch, der sich beinahe berühren ließ.

So macht es doch Spaß morgens früh aufzustehen und den Tag zu beginnen!

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Dadurch, daß ich am nächsten Morgen früh raus, war ich als einer der Ersten am Riff schnorcheln.

Das wurde mit der Sichtung eines Rochen und zweier arm-langer, faust-dicker Fische mit langem Maul (Mund, Schnauze? – ähnlich einem Seehecht) belohnt.

Nach einem guten Frühstück in der Restauranthütte am Strand mußte ich mir Gedanken über die Rückfahrt machen. Mit eben jener habe ich mir dann einen Gutteil des Tages vertrieben. Es ist wirklich erstaunlich, wie lange die Reise zwischen zwei benachbarten Inseln und v.a. auch wie unterschiedlich die Reise auf den Inseln ausfallen kann.

Von der Fähre aus habe ich einen “fliegenden” Fisch gesehen. Vielleicht war der auch nur so erschrocken über die Fähre, daß er sich schnellst möglich fortbewegte, aber er schien wirklich über das Wasser zu fliegen!

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Als Konsequenz, daß ich nicht schnorcheln konnte, bin ich am Morgen wieder abgefahren. Ich hatte überlegt den Strand nördlich des Meinigen aufzusuchen, aber ich befürchtete, daß der nicht viel anders sei. Da das Taxi nach Thong Sala fuhr, bin ich erstmal dorthin mitgefahren. Die Versuchung war groß wieder nach Ko Ma oder doch noch nach Ko Tao zu fahren, aber ich habe widerstanden und bin nur nach Hat Yao im Nordwesten auf Koh Phangan gereist.

Für die erste Hütte, die mir angeboten wurde, hat der Vermieter 1000 Bath (ca. 20 Euro) die Nacht verlangt. Zu teuer! Das Wochenende davor hatte ich noch für 300 Bath (ca. 6 Euro) genächtigt. Die zweite Hütte gab es dann für 500 Bath (ca. 10 Euro) die Nacht, was für die Hütte eigentlich immer noch zu teuer war, aber die lag direkt am Strand mit Blick auf das Meer. Faulheit siegte. Ich habe meine Sachen abgeladen und bin in dem sehr ruhigen Wasser erstmal schnorcheln gegangen. Dem Strand vorgelagert in ca. 40 Meter Entfernung ist ein Riff, das nicht ganz mit den nördlicher Gelegenen mithalten kann, aber wo es intakt ist, auch sehr reizvoll ist.

Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, zu essen, dem Versuch Thai-Vokabeln zu pauken, nichts tun, schwimmen, Leuten am Strand zugucken und schlafen.

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Nach einer viel zu kurzen Nacht, wir hatten uns entschlossen am frühen Morgen noch eine Runde schnorcheln zu gehen, fing der Tag mit einem Besuch des Riffs und einem guten Frühstück an.

Karten können irrsinnig täuschen, sag ich Euch. Haad Salat und Mae Haad liegen nur einen Bergzipfel entfernt auseinander. Also dachte ich mir so, können wir auch eine kleine Wanderung unternehmen. Am Meer entlang ging es leider nicht. Also haben wir den Landweg gewählt. Das Bild zeigt den Blick zurück.

Wanderweg auf Koh Phangan

Wir sind einfach der Straße gefolgt – Trillionen Schweißtropfen und mehrere Hügel später – sind wir auch am Ziel angekommen. Und das hat sich gelohnt! Seht selbst:

Ao Mae Haad

Dem Mae Haad ist die Ko Ma vorgelagert. Die Insel ist bei Ebbe durch eine Sandbank verbunden, auf der man fast trockenen Fußes übersetzen kann. Wunderschön. Das haben auch die Hotelbauer und viele Deutsche schon entdeckt.

Nichtsdestotrotz gibt es ein sehr lebendiges, farbenfrohes Riff vor der Ko Ma, wo wir eine exzellente Stunde mit Schnorcheln verbracht haben. Darüber will ich jetzt gar nicht so viel schreiben, daß muss man selbst besichtigt haben!

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