Den Feiertag vom nächsten Freitag habe ich auf heute verschoben, um mit meinen Freunden etwas unternehmen zu können. Wir haben uns spontan entschlossen, d.h. ich habe entschieden ;-) , daß wir einen Tagestrip nach Koh Phangan unternehmen.

Wir haben die Fähre von Mae Nam im Norden von Samui um 12 Uhr genommen. Das Boot legt nicht etwa an einem Pier oder Hafen an, sondern fährt direkt auf den Strand auf. Als Passagier muss man noch ein Stück durch das Wasser waten, um an einer Leiter ins Boot zu klettern.

Meine Idee spontan auf der Insel zu übernachten, wurde aus nachvollziehbaren Gründen leider nicht von der ganzen Gruppe getragen. Wir haben uns dann einvernehmlich getrennt. Vorher hatten wir aber noch die Horrorfahrt unseres Lebens.

Koh Phangan Karte

Quelle: Wikipedia, Autoren

Unser Fahrer von Hat Rin nach Thong Sala ist mit teilweise über 100 Stundenkilometern eine teilweise unasphaltierte Straße entlang geheizt, auf der auf dem Rückweg einem Allrad-getriebenen Jeep die Räder durchdrehten.

In Thong Sala muß man das Sammeltaxi wechseln, wenn man weiter nördlich will. Wollten wir. Zwei Jungs aus Braunschweig waren im selben Taxi, sie wohnten im Norden und konnten uns ein paar Tipps geben. So sind wir dann in Haad Salat gelandet.

Ao Haad Salat

Dort haben wir uns zwei Hütten bei “My Life” gemietet. Die eine war direkt mit Blick aufs Meer und meine weiter hinten. Die hat aber auch nur ca. 4 Euro am Tag gekostet.

Wir haben einen sehr entspannten Tag am Strand mit Schnorcheln, Essen, Essen, Schnorcheln verbracht und die Ruhe der Insel genossen!

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Nach einer guten Runde Schlaf hatte ich mir für heute einen Ausflug in den Nord-Westen an einen Strand nördlich von Baan Thong Phun vorgenommen. Auf einer meiner Karten ist dort ein Gebiet für Schnorchler eingezeichnet.

In der Gegend angekommen, stellte ich fest, daß sich der Strand hinter einen Berg verbarg. Mein erster Versuch dorthin zu gelangen, mißlang, weil ich zuerst an einem Privatgelände mit Zaun und dann an einer Sackgasse in den Dschungel scheierte.

So leicht gebe ich aber nicht auf und bin einer neu asphaltierten Straße den Berg hinauf gefolgt. Irgendwo ging ein Sandweg ab, der nach unten führte. Dem bin ich gefolgt und siehe da, war am Meer und ziemlich genau dort, wo ich hinwollte. Glaube ich jedenfalls.

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