Man würde ja meinen, die Profi-Blogger kennen den Unterschied zwischen einer MP3-Datei, die man verlinkt und einem RSS-Feed der Enclosures enthält. Ist aber nicht unbedingt so.

Einfach mal podcast.de aufsuchen und nachlesen! Da findet sich alles Wissenswerte zum Thema Podcasts. ;-)

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Ich habe nach Blog und Podcast auf google.com gesucht, nur um festzustellen, daß ich dort mit dem Podcast Blog im Moment auf Platz 3 stehe.

Auf der rechten Seite wird ja meistens Adsense Werbung eingeblendet. Diesmal war dort eine für die Google Blogsuche. Dachte mir, die könnte ich auch mal ausprobieren, aber der Link führte mich nur zu einer Fehlerseite.

Google error

Sollte man nicht im eigenen System eine Verlinkung hinbekommen? Jedenfalls stand unten dran, daß, wenn der Fehler wiederholt auftritt, man sich an Google wenden solle. Es haben ja schon Leute so einen Job bei Google bekommen und uninteressant wäre das ja überhaupt nicht. Jedenfalls habe ich den Browser-Zurück-Button benutzt (ja, so etwas gibt es), um auf die vorherige Seite zu gelangen, nur um festzustellen, daß die Werbung nicht mehr angezeigt wird. So konnte nicht noch einmal auf die Werbung klicken und nicht evtl. einen Job bei Google abgreifen, was wirklich schade ist, wo doch mein vereinbartes Jahr in Thailand bald vorüber ist…

Daraus lernen wir. Die Seite wurde nicht aus dem lokalen Cache serviert. Google weiß sehr gut, wem, wann, was präsentiert wurde. Böses Google.

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Nach der erfolgreichen Installation von SuSE 10.0, dem Aktualisieren des KDE auf die Version 3.4.3 und dem Ergänzen der fehlenden Multimedia-Pakete für eine sinnvolle amaroK-Nutzung, konnte ich von der tollen Verzahnung der Programme Gebrauch machen.

Beim Surfen mit Konqueror habe durch Zufall einen Service-Eintrag “Nachrichtenquelle zu aKregator” hinzufügen entdeckt. Das neue amaroK ist ja v.a. deshalb so interessant, weil es Out-of-the-box einen funktionieren Podcatcher für Linux ergibt.

So ein Service-Eintrag wäe also auch für amaroK mehr als brauchbar. Nach kurzer Recherche, einigen greps und finds, der Hilfe einer sehr guten Anleitung von Aaron J. Seigo, ist der Serviceeintrag mit minimalem Aufwand erstellt.

Mit einem .desktop-File (hier herunterladen), das sich der Benutzer entweder in seinem Home-Verzeichnis nach $HOME/.kde/share/apps/konqueror/servicemenus/ oder für eine globale Nutzung nach /opt/kde3/share/apps/konqueror/servicemenus/, bzw. den Ausgaben von kde-config --localprefix (lokal) oder kde-config --prefix (global) entsprechend, speichert / kopiert.

Wenn wir jetzt mit einer neuen Konqueror-Instanz zu podcast.de surfen, mit der rechten Maustaste auf einen Link in der Liste der deutschsprachigen Podcasts klicken und in die Aktionen schauen, erscheint dort ein neuer Menüpunkt “Als Podcast zu amaroK hinzufügen”. Diesen Punkt auswählen und schon ist der gewünschte Podcasts bei amaroK abonniert. So einfach ist Linux.

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Nach der Ankündigung einer Unterstützung von Podcasts in akregator hat jetzt mit amaroK das zweite KDE-Projekt seine Podcasting-Unterstützung angekündigt.

Details oder Screenshots sind leider noch nicht verfügbar. Wer aber brennt es auszuprobieren, kann sich die Sourcen auschecken und kompilieren…

Hier noch ein netter Tipp, wie man amaroK zusammen mit bashpodder zum Podcasten bringt.

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Gestern kam iTunes in der Version 4.9 raus. Die Version 4.9 bringt Podcasting-Unterstützung mit. Apple ist ja ein großes Unternehmen, das viele Leute erreicht. Das haben meine Statistiken gestern eindrucksvoll bewiesen. Heise war zwar noch etwas besser im Leute mobilisieren, aber die Anzahl der Suchenden für den Begriff Podcast, die gestern v.a. über Google auf Podcast.de hereinkamen, war beeindruckend.

Wie drückte es Gerrit beim Failure des Apple Podcast-Verzeichnisdienstes so schön aus: “Wir sind soeben Mainstream geworden…“. Da haben wir es auch schon. Ein einziger Anbieter wird zum single point of failure.

Jetzt Podcast-Verzeichnisse als tot zu erklären, den Kopf in den Sand zu stecken, ist der komplett falsche Weg. Jetzt heißt es, richtig in die Tasten zu hauen, Innovationen zu bieten, die Apple nicht bietet, nicht bieten kann und nicht bieten will.

Erster Angriffspunkt: die Urliste der Podcasts bezieht Apple von ipodder.org. Nur leider ist die Liste der deutschsprachigen Podcasts auf ipodder.org aus den Anfangszeiten, als der Poetcast noch regelmäßig produziert wurde. Ja, damals. Ich weiß jetzt kommt als Gegenargument, die Liste ist gestern schon enorm gewachsen und wird irgendwann vollständig sein.

Das denke ich nicht.

1. Woher kamen denn die ganzen Links, die dort hineinkopiert wurden? Von einigen Podcastern selbst, aber zum Hauptteil wurden die doch aus den Listen von Podcast.de und Podster kopiert.

2. Was ist nach der Euphorie? Adam Curry wird sich ein Dreck, um das deutschsprachige Angebot kümmern. Wird eine sonstige Redaktion, die Listen pflegen? Apple ist ein Wirtschaftsunternehmen. Podcasting ist eine nette Werbeaktion, die wieder scharenweise Kunden bindet, aber ist Apple daran interessiert, Personal abzustellen, das sich um solche “Randgebiete” wie nicht englischsprachige Podcasts kümmert? Nein! Apple rechnet. Apple kalkuliert knallhart.

3. Jeder Podcaster kann doch seinen Podcast eintragen? Jeder? Nicht jeder. In einem kleinem Dorf namens TUXingen, fernab der großen Dörfer WINdowing und MACmorium gibt es eine Gemeinschaft, die das, um diese mal als Beispiel zu nennen, nicht kann. Ich kann es nicht. (Mal ganz davon abgesehen, daß ich im Moment keine Zeit habe, Podcasts zu produzieren.)

4. Können ist die eine Sache, wollen die andere! Ist es wirklich klug, sich auf einen Anbieter festzulegen? Wohin führt das? Die iTunes tags, die Apple extra für sein Verzeichnis-Dienst eingeführt hat, sind teilweise redundant zum RSS-Standard? Was soll das? Jetzt rennen alle, um die Anforderungen von Apple zu erfüllen, aber was ist in Zukunft? Wohin führt das? Odeo wird auch noch groß rauskommen. Microsoft braucht immer etwas länger, plant aber sicherlich auch einen Dienst. Die großformatige Unterstützung von RSS in Longhorn haben sie ja schon angekündigt. Wollt ihr als Podcaster wirklich 3x ein Bild referenzieren, 3x ein Feld zum Thema Titel, 2x eines zur Beschreibung ausfüllen, nur um die redundaten Vorgaben EINES Anbieters zu erfüllen?

5. Wieviele von Euch können auf Arbeit Software installieren? Wieviele dürfen ihr eigenes Gerät verwenden? Wieviele Rechner benutzt ihr insgesamt? Apple iTunes ist eine Desktop-Applikation. iTunes ist an EIN Endgerät gebunden. Für den mobilen Menschen von heute ist das doch völlig überholt für eine Technologie, die zu 100% Internet-basiert ist. Sowie ich das sehe, muss ein Podcast-Verzeichnis alle Funktionen web-basiert anbieten, inklusive der Software zur Synchronisation eines MP3-Player. Beispielsweise gehe ich ins Internetcafé, logge mich bei Podcast.de ein, suche mir die neuesten Casts heraus, die ich herunterladen will, starte über das Web ein Synchronisationstool (Java oder Flash), das mir die Dateien auf den Player schiebt. Anstecken, einloggen, auswählen, laden, abziehen, weiterziehen. Kann iTunes das? Vielleicht. Ich kann es ja nicht sagen, weil ich iTunes nur von Screenshots kenne. Ich lebe nämlich in TUXingen.

Was ich wirklich nicht verstehe und mir nur dadurch erklären kann, daß der Schritt eh schon eine Weile geplant war, weil der redaktionelle Aufwand zur Pflege eines Verzeichnisses nämlich nicht unerheblich ist, daß jetzt bestimmte Herren ihr Podcast-Verzeichnis, das doch Teil der “Europas größter iPod & Podcasting Community” (woran gemessen im Übrigen) war, einfach mir nichts, Dir nichts einstampfen. Weniger Konkurrenz in dem Feld ist für uns natürlich nicht schlecht, aber das Ärgerliche ist doch, daß die “Pressemitteilung” mit Titel iTunes ersetzt Podcast-Verzeichnisse das Allerletzte ist! iTunes tut ein Dreck. iTunes öffnet Podcasting einem Massenmarkt, macht aber deswegen noch lange nicht alle anderen Angebote kaputt (s. Punkte 1 – 5).

Wenn ihr Euch mal hingesetzt hättet und statt immer nur die anderen zu bashen, Euer Podcasting-Verzeichniss aktuell gehalten hättet, wärd ihr vielleicht auch mit den User-Resonanzen zufrieden und würdet nicht so eine Gülle von Euch geben.

Da es nun keiner unübersichtlichen Vielfalt von hunderten Podcast-Verzeichnissen mehr bedarf, haben wir uns entschieden, auch das iPodfun-Verzeichnis, Deutschlands erstes und wohl auch vollständigstes Podcast-Verzeichnis nicht mehr weiterzuführen.

Muhahaharhar. Hunderte? Nennt mir die mal. Soviele gibt es ja nicht mal weltweit. In Deutschland gab bisher genau 3 Verzeichnisse. Dabei war EUER ganz sicher nicht das Vollständigste. (Siehst Du das anders Michael?) Mit dem ersten läßt sich streiten, aber die erste Webseite ausschließlich zum Podcasting, wie ihr es auch gerne behauptet, ward ihr nicht. Oder warum habt ihr bei Podcast.de damals nicht zugegriffen und nur ipodcast.de und später podcasts.de registriert?

Genug Dampf abgelassen.

Nachtrag:

Michael hat den Eintrag kommentiert. Zu seinem Kommentar noch ein paar Worte von mir.

In meinem iTunes sieht die Liste noch genauso aus wie gestern. Das ist eindeutig das Material von iPodder.org. Und solange der German Node dort nicht aktualisiert wird, wird sich das wohl nicht ändern.

Wie gesagt, habe ich gar kein iTunes. Das war dann eine falsche Behauptung. Mea culpa. Ich hatte die Posts in der Podlist gestern so verstanden.

Es wird sich um die Randgebiete kümmern, sobald es sich lohnt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der deutsche Store (und die der anderen Ländern auch) irgendwann ihr eigene Podcast-Portal Seite bekommen. Nicht in naher Zukunft, aber irgendwann.

Das wird sich zeigen, ob es ihnen wirklich so wichtig ist. Hängt ja auch davon ab, wie sich der deutsche Markt entwickelt.

Exakt. Ehrlich gesagt, ich bin schrecklich abgeneigt die neuen Apple Tags in PodHost.de zu unterstützen. Von der Redundanz einmal abgesehen, manchmal habe ich das Gefühl die Leute scheinen zu glauben iTunes sei das Zentrum der Welt. Es hat einen großen Marktanteil, ja, und über iTunes jetzt ein riesiger Benutzerkreis mit Podcasting vetraut gemacht wird, ist super. Aber es wird immer Leute geben, die kein iTunes, oder keinen iPod verwenden, und das ist gut so. Und da Apples Marktanteil im MP3-Player Markt kaum noch steigen kann ;-) , bleibt nur noch die andere Richtung übrig.

Ich fände es sehr konsequent, wenn Du es nicht machst. Würde aber auch, z.B. wegen des möglichen Druckes Deiner Kunden, verstehen, wenn doch. Ist schon fies, wenn man sich selber Konkurrenz machen muss.

Wird Apple in irgendeiner Form Podcasting-Verzeichnisse, oder Podcatcher Programme wie iPodder ersetzen. Nein: Es reiht sich nur ein, wenn auch als Big Player.

Das ist sehr treffend formuliert.

Nebenbei, gestern im heise Forum zur Podcasting Meldung gelesen. Da schrieb einer (frei wiedergegeben): “Wäre es nicht toll wenn heise einen Podcast machen würde. Ist ja auch was für Leute ohne iPod, denn (und jetzt kommts) man kann die Podcasts ja auch direkt in iTunes hören“. Ich fürchte es ist wahr, was vor einigen Wochen jemand auf der podcasters-Liste geschrieben hat: Mit iTunes 4.9 werden die Leute denken Apple hätte Podcasting erfunden.

Waren das nicht die Schweizer? Spaß beiseite, solange es Adam Curry gibt…

Vom Konkurrenzaspekt her wäre es mir lieber wenn Podcast.de zugemacht hätte :)

Sorry Micha, aber solange noch ein Besucher die Seite nutzt, wird sie nicht geschlossen!

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